Unsere Damen 2

Bayernliga PlayDown 21/22

Pos.MannschaftSpPktPts-T+T-
1Mintraching/Neutraubling202515468411
2VfL Günzburg202218588514
3TSV Winkelhaid202119478468
4ESV 1927 (D2)201822473533
5SV München Laim201525431484
620535350559
7HSG Freising-Neufahrn140000
8HaSpo Bayreuth140000

Spielbericht Damen 2: ESV 1927 Regensburg – VFL Günzburg

Am vergangenen Wochenende sahen sich die Damen des ESV vor der wohl schwersten Aufgabe der Abstiegsrunde der Bayernliga, nämlich dem VFL Günzburg gegenüber. Diese gelten als Favoriten der Runde und den Mädels war bewusst, dass sie alles geben müssen, um den Schwäbinnen Punkte zu klauen. Aufgrund der undurchsichtigen Punktelage und Anzahl der Absteiger ist nämlich klar, dass jeder Punkt absolut wichtig für den Klassenerhalt sein wird.

So machte man sich am Samstag mit einigen Fans auf die Reise, welche auch ein Wiedersehen mit Annelie Galgenmüller, die zuvor für den ESV die Schuhe schnürte, bedeutete. Für das Spiel war die Ausgangslage klar und die Eisenbahnerinnen waren topmotiviert. In der Abwehr war man vor Annelie am Kreis gewarnt und man schaffte es vor allem in der ersten Viertelstunde das Kreisspiel der Günzburgerinnen gekonnt zu unterbinden. Dadurch war auch das Spiel bis dahin sehr ausgeglichen und Andrea Poschenrieder war ein starker Rückhalt bei den Würfen, die doch durchkamen. Im Angriff spielten die Regensburgerinnen stark auf und erzielten konstant ihre Treffer. Hier herauszuheben ist Nina Peter, die auf ungewohnter Position am Kreis ein starkes Spiel machte.

Zu unserem Nachteil fanden die Mädels vom VFL ein adäquates Mittel, um in ihren Angriffen zu punkten. So war die Lücke zwischen den Außen und Halb einfach zu groß und konnte von den Rückraumspielerinnen perfekt genutzt werden. Dieses Problem bekamen die ESVlerinnen über das ganze Spiel hinweg nicht in den Griff. Da man im Angriff stabil blieb, wurden zwar 31 Tore erzielt, man verlor jedoch aufgrund der Lücken in der Abwehr deutlich mit 40:31, wobei Torfrau Alina Hecht noch einige Bälle in den letzten Minuten entschärfte. Ein großes Lob gilt den Fans, die trotz des deutlichen Spielverlaufs die Mädels ununterbrochen anfeuerten und zum Teil lauter als die Anhänger des VFL waren.

Am Sonntag hieß es dann schon wieder Rückspiel. Zur ungewohnten Zeit um 14Uhr empfing man den VFL Günzburg in eigener Halle. Man wollte sich besser verkaufen und vor allem in der Abwehr noch eine Schippe drauflegen. Gut, dass Julia Gayr einen Sahnetag erwischte und beim Verteidigen die Mannschaft gut zusammenhielt. Mit der Unterstützung im Tor gelang es so hinten sehr stabil zu stehen und das Spiel selbst zu gestallten. Alle Spielerinnen egal ob auf oder neben dem Feld gaben alles und zeigten starke Leistungen. Dadurch war man weite Teile des Spiels in Führung. Die Günzburgerinnen verstanden sich jedoch in Comebacks.

So kämpften sie sich immer wieder ran und glichen aus. So auch in den letzten Sekunden des Spiels. Nina Porkert kam 3 Sekunden vor Schluss noch einmal zu einem guten Winkel von außen und behielt die Nerven. Somit war am Ende ein 29:29 auf der Anzeigetafel zu lesen. Für die Mannschaft um Annelie Galgenmüller wie ein Sieg für die Mädels vom ESV wie eine bittere Niederlage. Zwar ist man stolz auf die Leistung und den Kampf, jedoch weis man, dass dieser Punktverlust teuer werden kann. Wir wünschen der verletzten Spielerin des VFL Günzburg gute Besserung.

Nun gilt es jedoch, am letzten Wochenende gegen den ASV Dachau noch einmal alles zu geben und alle 4 Punkte mitzunehmen. Danach bleibt nichts weiter als warten und hoffen.

Eine durchweg positive Nachricht gab es trotzdem. So schlossen die Damen 3 des ESV als Meisterinnen ihre Saison mit einem Sieg ab und der Aufstieg in die BOL ist besiegelt. Herzlichen Glückwunsch dazu.