ESV-Jugendteams überzeugen auf ganzer Linie

Nach zwei Jahren ohne Qualifikations-Runden traten sieben weibliche und männliche ESV-Jugendmannschaften in der Quali für die Saison 2022/23 an, um ihre ambitionierten Ziele zu erreichen.

Die männliche A-Jugend der Trainer Roy Müller, Tobias Oursin und „Zachi” Moritz hatte in der Bayernliga-Quali eine sehr undankbare Gruppe zugelost bekommen. Gegen den Bundesliga-Nachwuchs des TV Großwallstadt (15:28) und des HC Erlangen (15:31) war beim Turnier am 21. Mai in Erlangen kein Kraut gewachsen. Der 21:17-Erfolg über den TV Roßtal bildete dann einen versöhnlichen Turnierabschluss.

Am 26. Juni ging es dann in der Landesliga-Quali weiter. Beim Fünfer-Turnier in Wendelstein qualifizierten sich die drei besten Teams. Da der HC Sulzbach zu seinen ersten beiden Turnierspielen zugunsten der B-Jugend nicht antrat, wurde die Konstellation für die Bunkerboys nicht einfacher. Die Auftaktsiege gegen Wendelstein (19:8) und Marktsteft (21:13) sorgten für einen guten Start, bevor das Kräftemessen mit Sulzbach (14:17) knapp verloren ging. Gegen den späteren Turniersieger JSG Fürther Land unterlag Regensburg nur mit 15:17. So musste der Dreier-Vergleich entscheiden, wer die Plätze zwei bis vier belegte: Der ESV sicherte sich Rang zwei und somit das Ticket für die zweithöchste bayerische Spielklasse. Mit diesem Erfolg wechselte das Trainertrio Müller/Oursin/Moritz in den Herrenbereich. Vielen Dank für euren großartigen Einsatz und viel Erfolg! Die Nachfolge ist bereits geregelt und das neue Trainerteam wird zeitnah vorgestellt.

Die weibliche C1-Jugend spielte am 22. Mai in München um die Bayernliga-Qualifikation. Da Trainerin Andreea Croitoru berufsbedingt fehlte und auch Nina Peter nicht zur Verfügung stand, wurde Susi Habenschaden von Herrentrainer Bernhard Goldbach und Franzi Peter auf der Trainerbank unterstützt. Das neuformierte Team präsentiere sich willens- und nervenstark: Nach dem 24:16-Erfolg über Landshut wartete nach nur kurzer Pause das Endspiel gegen Allach. Die ESV-Mädchen kämpften den TSV mit 15:12 nieder und sicherten sich damit im Erstversuch den Startplatz für die höchste bayerische und zugleich deutsche Spielklasse Bayernliga.

Den Erfolg komplettierte die weibliche C2-Jugend. Beim Turnier in Metten am 8. Mai musste sich das von Lisa Nowack, Andreea Croitoru und Susi Habenschaden betreute Team noch Oberviechtach (9:15) und Metten (15:16) geschlagen geben. Sieben Wochen später, am 26. Juni, bedeuteten beim Turnier in Neunburg vorm Wald ein 13:13 gegen Metten und ein 28:8 über die Gastgeberinnen das Erreichen der Bezirksoberliga.

Auch die männliche C-Jugend des Trainerduos Florian Höpfl/Karl-Heinz Gassner spielte erfolgreich. Beim ersten Turnier in Marksteft am 8. Mai sicherte sich das ersatzgeschwächte Team nach einem 4:16 gegen die Gastgeber, dem 21:11-Sieg über Roßtal und dem 13:22 gegen Fürther Land den Verbleib in der Landesliga-Quali. Beim zweiten Turnier in Nürnberg am 22. Juli sah es personell besser aus: Das 15:13 über Dietenhofen, gefolgt vom 17:7 über Würzburg-Lengfeld, und die knappe 13:14-Niederlage gegen Mögeldorf ergaben in der Endabrechnung Rang eins. In der dritten und finalen Runde am 25. Juni in Bayreuth machte das 16:13 über Feucht alles klar und die abschließende 15:21-Niederlage gegen Bayreuth war Makulatur.

Die männliche B-Jugend erkämpfte sich ebenfalls einen Startplatz in der zweithöchsten Spielklasse. Platz drei beim Turnier in Bayreuth am 15. Mai sicherte zunächst den Verbleib in der Landesliga-Quali. Gegen Bayreuth (11:22) gab es nichts zu erben, gegen Giebelstadt (8:8) und dem 12:11-Erfolg über Waldbüttelbrunn lief es deutlich besser. Beim Turnier in Grafing bedeuteten ein 18:15 über Schwabmünchen, das 17:13 gegen die SG Neutraubling/Regensburg II sowie die knappe 10:12-Niederlage gegen Gastgeber Grafing Platz zwei. Die entscheidende dritte Runde bescherte dem Team von Lutz Baumgardten, Susi Habenschaden und Nicole Lederer ein Heimturnier. Das 14:8 zu Beginn gegen Neustadt/Aisch sollte sich später im abschließenden Dreier-Vergleich als entscheidend erweisen. Trotz der Niederlagen gegen Fürstenfeldbruck(15:17) und HT München (14:26) rutschte der ESV auf Rang zwei und ergatterte das Startrecht in der Leistungsliga.

Die weibliche B-Jugend griff erstmals am 29. Mai in die Qualifikation zur Bayernliga ein. Das 14:13 gegen Rednitzgrund sicherte beim Turnier in Forchheim bereits vor dem abschließenden 23:31 gegen die Gastgeberinnen das Weiterkommen. Das entscheidende Turnier fand am 25. Juni im heimischen Bunker statt – mit Harz. Das Team des Trainerduos Thomas Kollmer und Anja Dantscher, unterstützt von A-Jugend-Coach Hans-Jürgen Kästl, ließ beim 30:18 über München-Laim und dem 39:14 über Anzing nichts anbrennen und sicherte sich das Ticket für die höchste bayerische und zugleich deutsche Spielklasse.

Die weibliche A-Jugend hatte in der ersten Quali-Runde zunächst viel Pech: Beim Turnier am 7. Mai in Bayreuth verschlief der ESV den Start und unterlag Bergtheim mit 14:21 letztlich zu deutlich. Ein knapperes Ergebnis hätte nach den anschließenden Siegen über Bayreuth (31:9) und Helmbrechts/Münchberg (27:22) den Aufstieg in die Bayernliga-Quali bedeutet. So ging es erst am 26. Juni beim Turnier in München weiter. Dort gewann das Team des neuen Trainers Hans-Jürgen Kästl (Willkommen zurück beim ESV!), unterstützt von B-Jugend-Coach Thomas Kollmer, überzeugend mit 46:14 gegen die Gastgeberinnen München-Laim 2. Die Landesliga wurde somit erreicht.

Allen Spielerinnen und Spielern, Trainerinnen und Trainer gilt die höchste Anerkennung für dieses überragende Gesamtergebnis. Wir sind sehr stolz auf euch!

Leistungshandball in der kultigsten Halle Ostbayerns 

Spielerinnen und Spieler, die sich für ein Erstspielrecht oder Gast- und Zweifachspielrecht interessieren, können per Mail an jugendleitung@esv1927-handball.de ein Probetraining vereinbaren.