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Bericht zur aktuellen Lage [MZ]

Die ESV-Frauen können den Drittliga-Halbzeittitel einheimsen

von Gerd Winkler, MZ

Es läuft bei den Handballfrauen des ESV 1927 Regensburg wie am Schnürchen. Das Drittligateam mit den „Kapitänen“ Stefan von Frankenberg und Ingo Gömmel steuert ungeschlagen dem Halbzeitzeittitel entgegen. Die zweite Garnitur unter der Regie von Coach Daniel Kessler führt die Landesliga-Tabelle an. Der Unterbau, die von Robert Torunsky trainierten U 19 und U 17, behaupten sich im Mittelfeld der Jugend-Bayernligen. Ins Bild passt die personelle Lage in den vier leistungsorientierten Mannschaften: In der Summe sind nur drei Verletzte zu beklagen, wobei die Drittliga-Crew völlig verschont ist.

Einzig der Stand der Hallensanierung an der Dechbettener Brücke gibt Anlass zum Grübeln. Alex Paintner, zuständig für die vielen Videos und Clips auf der Homepage der Eisenbahner, hat sich wieder mit der Kamera durch die Baustelle „geschlagen“. Das ernüchternde Drei-Minuten-Filmchen treibt dem Betrachter Sorgenfalten ins Gesicht. Beim Stand der Dinge – Kabel baumeln aus den Steckdosen, der Trockenbau ist im Gange, in der Halle steht ein Gerüst – erscheint der Untertitel „ESV-Bunker etwas in Verzug“ untertrieben. Am 25. Januar soll endlich wieder „dahoam“ gespielt werden, wenn Drittliga-Neuling SG Schozach-Bottwartal gastiert.

Letztmals in Königswiesen?

Von Vereinsseite heißt es offiziell, das „Heimspiel“ des ESV (1., 17:1 Punkte) am heutigen Samstag um 19 Uhr gegen den TSV Haunstetten (4., 11:7) sei das letzte im Ausweichquartier Sporthalle Königswiesen. „Ich glaub’s erst, wenn ich mit den Mädels in der Halle stehe“, kommentiert Coach Stefan von Frankenberg süßsauer die Prognose.

Seit Monaten sind nur zwei Trainingseinheiten unter der Woche in alternativen Hallen möglich. Kein Kopfzerbrechen macht das Sportliche: „Wir sind jetzt das dritte Jahr im Amt, langsam kommen wir vom Spielerischen da hin, wie wir uns das vorstellen.“ Neuzugang Amelie Bayerl sei richtig angekommen, verleihe dem Team mit ihrer Ruhe und ihrem Selbstbewusstsein noch mehr Stärke. „Individuell sind wir die beste Mannschaft in der Liga, das wissen wir ja“, sagt von Frankenberg und unterfüttert das Selbstbewusstsein: „Über Haunstetten machen wir uns keine große Gedanken, wie die drauf sind.“ Klar sei, dass die Gäste „hochmotiviert“ zur Sache gehen. TSV-Coach Herbert Vornehm stellt seine Schützlinge darauf ein, dass „Regensburg mit vielen Auslösehandlungen operiert und körperlich sehr präsent ist“. Nach einem guten Saisonstart sind die Heimpleiten gegen die Nachzügler Nellingen und vorigen Samstag Pforzheim ein Rätsel: „Wir sind auf der Suche nach Konstanz.“