Vorbericht zum Spitzenspiel

Spitzenreiter zu Gast

Geling die Wiederholung des Hinspielcoups?

Nach der langen Weihnachts- und Weltmeisterschaftspause war das Titelrennen in der 3. Liga Süd eng wie nie – doch das hat sich in nur zwei Spieltagen geändert. In dieser Phase hat sich nämlich nur Spitzenreiter HSG Freiburg schadlos gehalten und thront mit der Ausbeute von 24:4 Punkten auf dem Zwölferfeld.

Die Breisgauerinnen bezwangen im Spitzenspiel vor Wochenfrist auf eigenem Parkett Verfolger SV Allensbach mit 27:23 und haben nun vier Zähler Vorsprung auf die „Hühner vom Bodensee“. Deren sechs sind es auf den Dritten aus Regensburg, der seine beiden Auswärtsspiele im neuen Jahr verlor.

Zunächst sehr unglücklich mit 29:30 in Pforzheim, zuletzt das Bayern-Derby in Haunstetten mit 30:34. Am Samstag in Augsburg wog nicht nur der krankheitsbedingte Ausfall von Franzi Peter schwer, auch die nach dem Geschmack der Regensburgerinnen zu laxe Regelauslegung der Unparteiischen machte der Mannschaft zu schaffen.

Die Spielerinnen müssen sich aber auch an die eigene Nase fassen, denn die Anzahl der technischen Fehler war sowohl gegen Pforzheim als auch gegen Haunstetten deutlich zu hoch und ermöglichte den Gegnerinnen viel zu viele einfache Tore.

Auch die Trefferquote respektive Ausbeute von der Kreisposition muss dringend gesteigert werden. In Haunstetten war aber nicht alles schlecht: Die kulinarische Versorgung durch „Tschitschi“ war trotz unerwarteter logistischer Hindernisse (riesiges Dankeschön dafür, auch im Namen der weiblichen B) gewohnt erstklassig, Nicole Lederer zeigte ihre beste Saisonleistung, die Mannschaft bewies über 60 Minuten Moral und 30 Tore – trotz der angesprochenen Widrigkeiten – sind eine respektable Ausbeute.

Um den Hinspielcoup – Freiburg musste im Hinspiel gegen die Oberpfälzerinnen ihre einzige Saisonniederlage quittieren – wiederholen zu können, muss alles passen: Die ESV-Mädels haben jedoch richtig Lust auf diese schwierige Mission und hoffen zu ihrer Lieblingsanwurfzeit – Samstagabend um 19.30 Uhr – auf eine stimmungsvolle Kulisse in der Sporthalle Königswiesen, die der vielversprechenden Paarung – der Dritte empfängt den Ersten – auch gerecht wird.

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