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Vorbericht ESV Frauen I vs. SC Korb

Bereit für einen Neustart

Nach einem spielfreien Wochenende möchten die ESV-Handballerinnen gegen Aufsteiger Korb in der Liga ankommen

 Von Robert Torunsky

 Mit drei deutlichen Niederlagen in den bisherigen drei Spielen sind die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg denkbar schlecht in die Saison 2015/2016 gestartet. Das Auftaktprogramm mit den beiden Aufstiegskandidaten Allensbach und Waiblingen war zwar hammerhart, doch  bei der HSG Bensheim/Auerbach hatten sich die „Eisenbahnerinnen“ doch deutlich mehr ausgerechnet als die 16:26-Niederlage.

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Auch wenn die Oberpfälzerinnen im Derby auf wichtige Spielerinnen wie Anna Fuhrmann und Lisa Haberkorn verzichten mussten, waren gerade die letzten zwölf Minuten der Begegnung, die mit 11:1 an die Gastgeberinnen aus Unterfranken gingen, ein Desaster. Da kam das – zumindest für einen Teil der Mannschaft – spielfreie Wochenende im Anschluss gerade zur rechten Zeit. Trainer Udo Hermannstädter und seine Mannschaft hatten diesmal etwas mehr Gelegenheit, die Niederlage zu verarbeiten und zu analysieren sowie die Neuzugänge weiter zu integrieren, die sich fast alle erst noch in der 3. Liga akklimatisieren müssen.

Nina_BestleZu ihnen gehört auch Nina Bestle: Die 24-Jährige kam von der TS Herzogenaurach, agiert am liebsten auf der Spielmacherposition und besitzt auch in der Defensive ihre Stärken. Gegen Sulzbach/Leidersbach feierte Bestle ihr Debüt, musste aber mangels gelernte Kreisläuferin im Aufgebot am Kreis die Lücke schließen.

Dort hat Lisa Haberkorn, die es beruflich eine Weile einige Monate Hamburg verschlägt, ein Vakuum hinterlassen, da die Alternativen Andrea Bernardova und Doro Mooser verletzt sind.

Hermannstädter muss auf dieser Position improvisieren und hat wenig Zeit dafür. Im Gegensatz zu den Regensburgerinnen ist der Gegner aus Korb gut in die Saison gestartet: Einem Auftakterfolg gegen die Bundesliga-Reserve aus Bietigheim folgte mit dem Unentschieden in Möglingen gleich das nächste Achtungszeichen. Am dritten Spieltag mussten die Schwäbinnen dann – trotz starker Leistung – eine hauchdünne 22:23-Heimniederlage gegen Gröbenzell quittieren und unterstrichen damit, dass sie vom Potenzial her kein typischer Aufsteiger sind.

Korb ist gekommen, um zu bleiben und das macht die Mission Klassenerhalt für die Regensburgerinnen in der von 14 auf zwölf Teams verkleinerten Süd-Staffel nur noch schwieriger, denn trotz der Reduzierung sind weiterhin drei Absteiger vorgesehen. Deswegen wird es dringend Zeit für das erste Erfolgserlebnis des ESV: In eigener Halle stehen die Chancen dafür sicherlich am besten und die völlig neu formierte Mannschaft muss deshalb nicht nur schnell zu sich finden, sondern erstmalig in dieser Runde eine stabile Leistung in Angriff und Abwehr über 60 Minuten abrufen.

Gelingt dies, ist ein Sieg durchaus möglich und nach ersten Erfolg des Aushängeschilds lechzt der ganze Verein.

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