Vorbericht der Damen 1

Es geht wieder los

 

Das Warten hat endlich ein Ende: Am Samstag eröffnen die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg die Saison 2017/2018 gegen die TSG Ketsch II. Vieles ist neu an der Dechbettener Brücke: die Verantwortlichen auf der Kommandobrücke, drei Spielerinnen und der Parkettboden in der liebevoll „Bunker“ genannten altehrwürdigen Sporthalle.

Und der Bunker soll in dieser Saison zu einer Festung werden, damit der Klassenerhalt nicht wieder zur Zitterpartie wird. In der Vorsaison gab es zum Auftakt eine unglückliche Ein-Tor-Heimniederlage gegen Waiblingen zu beklagen, die dann gleichmal für einen Stammplatz im Tabellenkeller sorgte. Das wollen die „Eisenbahnerinnen“ diesmal unbedingt vermeiden und gegen den Aufsteiger aus der Kurpfalz doppelt punkten.

Über die Juniorbären ist wenig bekannt, doch nicht nur die Aufstiegseuphorie dürfte das Team von Trainer Adrian Fuladdjusch zu einem gefährlichen Gegner machen. Die in der 2. Liga aktive erste Mannschaft spielt erst am Sonntag und deshalb könnte auch der ein oder andere ausgewachsene Bär in den Bus gen Oberpfalz einsteigen.

ESV-Trainer Stefan von Frankenberg, der zusammen mit Ingo Gömmel Erfolgstrainerin Judith Pimpl beerbte, blickt voraus: „Reserve-Teams sind echte Wundertüten und am Saisonstart gleich doppelt. Deswegen richten wir den Fokus in allererster Linie auf uns.“  In der Vorbereitung konnten die Regensburgerinnen überzeugen und bestachen vor allem in Sachen Fitness. Das Zusammenspiel wird auch immer besser und in diesem Bereich setzt von Frankenberg in den Einheiten vor dem Auftaktspiel den Hebel an.

Die Neuzugänge Franzi Ruzicka (Tor), Laura Brockschmidt (Rückraum links) und Julia Drachsler (Kreis) sind sportlich und menschlich hervorragend integriert und haben sowohl den Konkurrenzdruck im Kader als auch die Breite erhöht. Deswegen hat von Frankenberg auch die Qual der Wahl: Der Kader ist komplett, einzig hinter Mirela Negrutiu-Chirila, die Wadenprobleme hat, steht noch ein Fragezeichen.

„Wir haben viele Optionen, deswegen werden wir die Aufstellung kurzfristig entscheiden“, so der Coach. Von Frankenberg warnt aber trotzdem vor einer überzogenen Erwartungshaltung: „In der abgelaufenen Runde wurde der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag geschafft. In dieser Saison wollen wir das früher regeln. Wenn uns das gelingt, können wir zufrieden sein.“

Nach einem trainings- und spielfreien Wochenende kribbele es in den Fingerspitzen: „Wir freuen uns alle, dass es endlich losgeht. Die Mädels sind auch ein wenig nervös, was auch ganz normal ist. Ich hoffe, dass die Zuschauer uns helfen werden, schnell die nötige Sicherheit zu finden.“ Es ist also angerichtet, jetzt fehlt nur noch der Anpfiff um 19.30 Uhr.

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