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Nächstes Heimspiel

Vorbericht Damen I vs. HSG Freiburg

ESV geht auf große Fahrt

Zum Rückrundenauftakt gastieren die Regensburger Drittliga-Handballerinnen bei der HSG Freiburg

Regensburg. Nach fünfwöchiger Wettkampfpause greifen die Handballerinnen des ESV 1927 am Samstag wieder in das Geschehen der 3. Liga Süd ein: Die Fahrt zur HSG Freiburg ist die weiteste Reise der Saison und die Oberpfälzerinnen wollen mit einer guten Leistung die Hoffnung auf den Klassenerhalt nähren. Die Konkurrenz der „Eisenbahnerinnen“ war eine Woche länger im Spielbetrieb und das hatte auch Auswirkungen auf die Tabelle: Durch den 34:29 der HSG Sulzbach/Leidersbach beim Schlusslicht Holzheim schoben sich die Unterfränkinnen wieder am ESV, der nun Rang elf belegt, vorbei. Die Tatsache, dass der Nichtabstiegsplatz (VfL Waiblingen, 6:16 Punkte) nur zwei Punkte entfernt ist, sorgt für Optimismus im Regensburger Lager.

Der erhielt durch die Rückkehr von Franziska Peter vom deutschen Rekordmeister HC Leipzig zu ihrem Heimatverein weitere Nahrung, auch wenn die Jugendnationalspielerin erst im Heimspiel gegen Allensbach in der kommenden Woche ihre Wechselsperre abgesessen hat. In Freiburg müssen es die neuen und alten Mitspielerinnen der Linkshänderin aber noch alleine richten und ein funktionierendes Kollektiv ist auch die Basis, denn die 17-jährige Peter kann den Klassenerhalt nicht im Alleingang herauswerfen.

In einem Testspiel beim ambitionierten Bayernligisten HC Erlangen, bei dem die Ex-Regensburgerinnen Vera Vierheilig und Christine Zimmermann am Ball sind, zeigte das eine ansprechende Leistung und gewann klar. Um in Freiburg etwas Zählbares mitnehmen zu können, reicht das Prädikat „ansprechend“ aber nicht aus, denn die HSG ist nur mit einer starken Mannschaftsleistung zu knacken.

Im Hinspiel bei der 20:27-Heimniederlage agierte der der ESV optisch auf Augenhöhe, zahlreiche unnötige Ballverluste und Fehlwürfe ermöglichten Freiburg aber viele einfache Treffer. In beiden Bereichen muss Regensburg deutlich konzentrierter agieren, denn zu Verschenken hat das Kellerkind überhaupt nichts mehr.

3. Liga Süd, Frauen:

Sa., 20 Uhr: HSG Freiburg (6., 12:10) – ESV 1927 Regensburg (11., 4:18)

Freiburg spielte eine ordentliche Runde und beendete das HandballJahr 2015 „auf einem guten sechsten Platz“. Die Mannschaft von Trainer Ralf Wiggenhauser agierte sehr konstant und ist auch ausgeglichen besetzt, sodass das Team schwächere Tage von einzelnen Spielerinnen hervorragend kompensieren kann.

Von Formschwankungen seiner Spielerinnen kann auch ESV-Trainer Udo Hermannstädter ein Lied singen, im Gegensatz zu den Breisgauerinnen war sein Team aber nicht gefestigt, was auch an der angespannten Personalsituation lag. Im neuen Jahr soll alles besser werden und das muss es auch, denn für den Klassenerhalt werden reichlich Punkte benötigt.

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