Vorbericht Damen I vs. Birkenau

ESV will forschen Aufsteiger niederringen

Am Samstag steht für die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg mit dem Heimspiel gegen den TSV Birkenau eine enorm wichtige Partie auf dem Programm. Der Aufsteiger aus Hessen (4:8 Punkte), der allerdings dem Badischen Handball-Verband angegliedert ist, ist als Zehnter derzeit zwei Plätze schlechter notiert als die Regensburger (8., 5:9 Punkte).

Der TSV hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen als die Oberpfälzerinnen und könnte mit einem Sieg in der altehrwürdigen Sporthalle an der Dechbettener Brücke Big Points im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Das wollen und müssen die „Eisenbahnerinnen“ mit aller Macht verhindern, denn im Falle einer Niederlage würde die Tabellensituation mindestens so ungemütlich wie das derzeitige Wetter. Gegenüber der unnötigen 30:32-Auswärtsniederlage in Kandel muss sich der ESV vor allem in der Defensive steigern, denn wenn man trotz einer guten Torhüterleistung derart viele Gegentreffer hinnehmen muss, dann liegt doch einiges im Argen. Kampf und Zusammenarbeit sind also gefordert, um die Oberhand und damit auch die wichtigen Punkte zu behalten.

Birkenau verfügt über eine junge Mannschaft, die der Dauergast der Jugend-Bundesliga hauptsächlich aus dem eigenen Nachwuchs hochgezogen hat. Regensburg muss also seinen Erfahrungsvorsprung in die Waagschale werfen und darauf achten, dass die Hessen nicht zu sehr ins Laufen kommen. Das gelingt am besten durch eigene Treffer und auch hier gibt es besonders im Bezug auf die Torverteilung gegenüber den vergangenen Spielen Steigerungspotenzial bei den Gastgeberinnen.

Trainerin Judith Pimpl hofft darauf, dass mit Andrea Vlachova nach überstandener Rippenprellung wieder eine zweite Linkshänderin ins Aufgebot zurückkehrt, nachdem Rechtsaußen Mirela Negrutiu-Chirila (Handbruch) noch einige Wochen schmerzlich vermisst werden wird.

Eine wichtige Rolle dürfte auch dem Regensburger Publikum zufallen: Der achte Mann sollte in dieser richtungsweisenden Begegnung Bayerisch anfeuern. Das wird nur in großer Anzahl gelingen, denn die Hessen präsentierten sich schon beim Jugend-Bundesliga-Gastspiel in Regensburg vor drei Jahren als sehr reisefreudiges Volk.  

 

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