Unsere B-Juniorinnen stellen sich vor

Teil 2 – Jahrgang 2002

Die Vorstellung unserer B-Juniorinnen geht weiter. Im Teil 2 lernen Sie die Spielerinnen des Jahrgangs 2002 kennen:

 

Lea Röhrl

Lea wurde in eine ESV-Handballfamilie geboren: Mit Mutter “Brucki” stellt Familie Röhrl eine langjährige Spielerin und Trainerin beim ESV, ihr Vater ist seit Jahren als Stadionsprecher bei den Damen1 aktiv und Schwester Pia war selbst in der 3.Liga-Mannschaft aktiv. Nicht umsonst wurde Lea in den BHV-Kader der Jahrgänge 2001 und 2002 eingeladen.

Nebenbei geht Lea noch ins Schwimmtraining “Wir untersützen Lea bei ihrem Spagat zwischen den verschiedenen Mannschaften von B-Jugend, BHV-Auswahl, Schwimmtraining und Schule so gut es geht und würden uns wünschen, wenn noch mehr Spielerinnen mutig den Weg gehen würden, eine Zweitsportart zu betreiben. Wir integrieren zwar regelmässig andere Sportarten in unser Training, wie zum Beispiel Turnen oder Akrobatik, doch das kann kein regelmässiges Vereinstraining ersetzen”, so Achenbach.

Die ersten Gespräche zu Beginn der Saison über die von uns gewünschte Spielphilosphie führte gleich zu einer längeren Diskussion über unsere Angriffsphilosophie. In den weiteren Einheiten wurden alle andere Phasen des Spiels auch noch besprochen. Hierbei hat man sofort bemerkt, dass eine starke Begeisterung für Handball vorhanden ist. “Wir möchten die Spielerinnen von unserem Konzept überzeugen und es ihnen nicht aufzwingen. Nur dann fühlen Sie sich wohl und können innerhalb des Systems kreativ sein”.

Annalena Kessler

Die Linkshänderin ist mit Handball groß geworden: Ihr Vater trainiert erfolgreich die Neunburger BOL-Herren, die dem ESV diese Saison entgegenstehen werden. Nachdem sie letzte Saison mit Zweitspielrecht noch für die Neunburger aktiv war, freuen wir uns, dass sie diese Saison komplett zu uns gewechselt ist. “Dieses Jahr kam sie daher zum ersten Mal in Kontakt mit unserem Spielkonzept und hat es wahnsinnig schnell aufgesaugt. Der hohe Spielfluss mit Schwerpunkt auf individuellen Fähigkeiten passt für sie perfekt. Auch in der Abwehr hat sie deutlich an Spielverständnis gewonnen”, so Achenbach.

Damit dies in Zukunft noch besser klappt, haben die Trainer der weiblichen C-, B- und A-jugend ein gemeinsames Konzept für den weiblichen Jugendbereichs festgelegt, der ab dieser Saison von allen Mannschaften gespielt wird. “Ein grosser, erster Schritt für den ESV”, freut sich Robert Torunsky, Jugendkoordinator des 3.-Ligisten.

Die Schülerin des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach konnte sich mit Ihrer Schulmannschaft als Landesmeister für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren. Auch Anna-Lena wurde in die BHV-Kader der Jahrgänge 2001 und 2002 eingeladen.

Lucia Kollmer

Die als beste Linksaussen des diesjährigen 8-Bezirke-Turniers Nominierte kann sich zurecht als trainingsfleissig bezeichnen. Neben den Einheiten beim ESV und der BHV-Auswahl trainiert die Trainertochter regelmässig bei ihrem Zweitspielverein HG Hemau/Beratzhausen in der B- und Ajugend sowie bei der Nachwuchs-Eliteförderung des THW Kiel. In dieser Saison wird Lucie verstärkt auf der Rückraum-Mitte Position zum Einsatz kommen und leitet die Mannschaft bisher souverän. “Lucie profitiert von ihrer Fitness, kann so der Mannschaft in der Abwehr und im Angriff helfen, das Spiel schnell zu machen. Davon profitieren alle Spielerinnen”.

Eva-Maria Höllriegl

Die Schülerin lernte ihr Handball Einmaleins bei HG Hemau/Beratzhausen und durchlief hier alle Jugendmannschaften. Letzte Saison hatte sie entscheidenden Anteil an dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft als Abwehr-Indianerin auf der Vorne-Mitte Position. Die ehemalige Leistungsturnerin, und damit gesetzte Vorturnerin in der B-Jugend, ist technisch sehr affin, besitzt eine hohe Spielgeschwindigkeit, ein sehr gutes Spielverständnis und bedient gerne ihre Mitspielerinnen. Evi gewann kürzlich mit der der Ostbayern-Auswahl das 8-Bezirke-Turnier und wurde zurecht für die BHV-Auswahl nominiert.

Jasmin Lehner

Die athletisch sehr präsente Fügelexpertin passt wie die Faust aufs Auge in die Regensburger Spielauffassung: Schneller Handball, eine aggressive Deckungsarbeit mit großer Umschaltbereitschaft und immer gierig nach Ballgewinnen. “Jassi ist der Transfercoup dieser Saison. Sie passt perfekt in unser Konzept und zur Mannschaft und ich freue mich, dass sie sich für uns entschieden hat,“ sagt Leonard Achenbach.

Der Handballtrainer ist sich sicher, dass Jassi vom modernen Training und der Erfahrung ihrer Mitspielerinnen profitieren und sich toll entwickeln wird. “Sie hat sich sofort schnell in die Mannschaft eingefunden und ich freue mich, dass wir den Rest der Saison zusammen trainieren können”, sagt Achenbach. Jassi soll zunächst auf der Halb-Abwehrposition in das Spielkonzept eingeführt werden und dann Schritt für Schritt zentralere Rollen übernehmen.

Jassi ist per Zweitspielrecht von Ihrem Verein Mintraching/Neutraubling zu uns gekommen. Da sie aufgrund von Trainingsüberschneidungen nur einmal die Woche bei uns trainiert, bekommt sie für das Training in ihrem Verein Hausaufgaben. Diese Selbständigkeit erwarten wir von unseren Spielerinnen”, so Kollmer.

 

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