bunker boys

Trainingslager Waldmünchen Herren/mA-Jugend

Freitag

Am vergangenen Wochenende machte sich ein Tross aus rund 30 Leuten, bestehend aus A-Jugend, 2. und 1. Herrenmannschaft, sowie zahlreichen Betreuern auf den Weg gen Osten, um sich in Waldmünchen, nahe der tschechischen Grenze, auf die (voraussichtlich) am 3.10. startende BOL-Saison 2020/21 vorzubereiten. 

Bevor man aber in diversen Trainingseinheiten das bereits in der Vorbereitung Einstudierte weiter perfektionieren wollte, traf man am Freitagabend in Cham auf den letztjährigen Landesligaaufsteiger des ASV Cham Handball. 

Dieses Vorbereitungsspiel konnte man mit 37:33 für sich entscheiden. Positiv hervorzuheben ist die kämpferische Einstellung der Mannschaft, die sich nach einem frühen Vorsprung von 4 Treffern und dem folgenden Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Trotz des Klassenunterschieds von 2 Ligen konnte man in der Folge gut mithalten und immer wieder erfolgreich abschließen. Negativ fiel sicherlich das Rückzugsverhalten in einigen Situationen auf, in denen der Bayernligist aus Cham wiederholt mit seiner schnellen Mitte zu Torerfolgen kommen sollte. Auch den wurfstarken Rechtsaußen bekam man über die gesamte Spielzeit quasi nicht in den Griff. Daran gilt es weiterhin  zu arbeiten.

Es bleiben also noch genug Stellschrauben, an denen bis zum Saisonstart in 3 Wochen noch gedreht werden kann.

Nachdem man sich mit einer Brotzeit in der Halle gestärkt hatte, machte sich die Reisegruppe dann auf ins rund 20 km entfernte Waldmünchen, wo, wie schon in den letzten Jahren, das Trainingslager unter guten Bedingungen stattfinden konnte. 

Samstag

Coach Oursin

Samstag pünktlich um 7:00  Uhr traf sich dann die A-Jugend/2.Herren, um mit Coach Oursin mittels diverser Yoga-Übungen den Tag zu begrüßen. Die 1. Herrenmannschaft ließ sich dagegen um 7:30 von Coach Goldbach durch das verschlafene Waldmünchen treiben, wobei so manchem Spieler noch die Nachwirkungen der isotonischen Erfrischungsgetränke des vorherigen Abends anzusehen waren.

Captain Steve Müller

Nach dem Frühstück wurde die Mannschaft dann anhand mehrerer Motivationsvideos auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet und eingeschworen: Nach drei 2. Plätzen der letzten 3 Saisons sollte dieses Jahr nun endlich der ersehnte BOL-Meistertitel her, der unter dem Motto „The last Dance“ stehen soll. Wer nun aber glaubt, dies wäre das letzte Abenteuer der Bunker-Boys (seit dem Radlausflug zum Kloster Weltenburg auch scherzhaft „Kloster-Boys“ genannt) irrt. Lediglich das leidige Thema des Aufstiegs soll dieses Jahr endlich gemeistert werden. Gleichzeitig wurden noch die verschiedenen Ämter der kommenden Saison verteilt, um die Aufgaben auf alle gleichmäßig zu verteilen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle besonders an den neuen Captain Steve Müller.

Nachdem nun alle Spieler hoch motiviert waren, machte man sich in die nahe gelegene Trainingshalle auf, um dort das gestrige Spiel zu analysieren und auch neue Auslösehandlungen einzustudieren.

Aus Mannschaftssicht erfreulich, dass nach (gefühlt) Jahren wieder einmal eine Partie Basketball zum Aufwärmen gespielt wurde, wobei besonders Korbi „Michael Jordan“ wie aus einem Jungbrunnen entsprungen aufspielte und die (auf dem Papier zumindest) „Jungen“ ein ums andere Mal alt aussehen ließ. 

Coach Croitoru
Coach Croitoru

Nach einem kurzen Intermezzo auf der Koordinationsleiter, die angesichts ihrer Länge so manchen an seinem Sehvermögen zweifeln ließ, und einer Krafteinheit mit Coach Croitoru wurden neue Spielzeuge einstudiert und der sportliche Tag beendet.

Abends wurde dann der obligatorische Teamabend abgehalten, nachdem sich immer noch einige verwundert fragen, ob man sich in Waldmünchen oder nicht doch in Las Vegas befand, was angesichts der zur Schau gestellten Kartenzähltricks nicht einfach zu beurteilen war. Dort konnte das Klima innerhalb des Teams, wie auch zwischen den Mannschaften, gestärkt werden, um die nötige mannschaftliche Geschlossenheit für die kommende Saison zu schaffen.

Sonntag

Als am Sonntag dann wieder der allseits beliebte Morgenlauf anstand, mutete es eher so an, als ob sich so manch einer gleich vorsichtshalber in das auf dem Weg gelegene Altenwohnheim einquartieren wollte. Dennoch wurde auch diese Aufgabe bewältigt und in einer letzten Halleneinheit noch einmal die Taktiktafel studiert.

Im – wie jedes Jahr stattfindenden – Team-Cup wurden Tennisbälle in Eimer geworfen, die Tabu-Fertigkeiten unter Beweis gestellt und beim Schnick-Schnack-Schnuck fast bis zum Tod gekämpft. Im letzten Spiel durfte sich dann jeder noch einmal wie zu Kindergartenzeiten fühlen, als es darum ging, einen Papierflieger zu falten und so weit wie möglich fliegen zu lassen. Da zwischen Team „Fabi“ und Team „Fuchsi“ danach Gleichstand herrschte, musste eine erneute Partei Schnick-Schnack-Schnuck im Sudden-Death die wichtigste Wertung des Wochenendes entscheiden. Dabei bewies Team „Fabi“ – trotz der vorangegangenen Nacht – erstaunliche Weitsicht und konnte sich den Gesamtsieg sichern.

Team Fabi

Fazit:

Ein anstrengendes Wochenende mit zahlreichen Einheiten liegt hinter der Mannschaft. Dabei konnten sowohl positive, als auch negative Punkte ausgemacht werden, an denen es in den nächsten 3 Wochen noch zu arbeiten gilt. Am Mittwoch steht dann bereits das nächste Testspiel gegen einen höherklassigen Gegner, den TSV Mainburg, an. Dort kann die Mannschaft gleich das am Wochenende Erlernte anwenden.

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