Testspielabschluss der Damen 1

Starker Testspielabschluss für ESV-Handballerinnen

Beim Trainingslager in Frankenberg überzeugen die „Eisenbahnerinnen“ in zwei Testspielen.

 

Frankenberg/Regensburg. Am vergangenen Wochenende bestritten die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg ein weiteres Trainingslager inklusive zweier Testspiele gegen klassengleiche Teams aus der Ost-Staffel. Am Samstag bat Stefan von Frankenberg im fast gleichnamigen, zehn Kilometer von Chemnitz entfernten Ort sein Team zu zwei zweistündigen Einheiten, in denen laut dem Trainer „viel Detailarbeit wie Auslösehandlungen im Angriff, aber auch Teambuilding im Vordergrund standen“. Sonntag ging es um 9.30 Uhr gegen Drittliga-Aufsteiger Chemnitz, mit denen man schon vor einigen Wochen bei einem Turnier die Klingen gekreuzt hatte. Nachdem Rechtsaußen Mirela Negrutiu-Chirila aufgrund von Wadenproblemen nur zu Beginn eingesetzt werden konnte, musste auch Juniorinnennationalspielerin Franzi Peter nach einem Zusammenprall erstmal geschont werden.

Nach gutem Start zollten die Regensburgerinnen den Anstrengungen des Vortags ein wenig Tribut. „Die Beine der Mädels waren einfach schwer“, sagte von Frankenberg. Das äußerte sich gleichermaßen in der Deckung, in der die Regensburgerinnen häufig einen Schritt zu spät kamen, und Angriff, wo nicht konsequent genug auf die Lücken gegangen wurde. Der ESV lag meist vier oder fünf Tore im Hintertreffen, versuchte in den Schlussminuten aber noch einmal alles. Das hätte auch beinahe noch zum Unentschieden gereicht, doch der 28:27-Erfolg ging an den HV Chemnitz. Nach einer Stunde Pause ging es gegen den Frankfurter Handball Club aus der Nord-Staffel. „Obwohl wir gegen die starke Mannschaft viel, viel besser gespielt haben, lagen wir nach zehn Minuten mit 2:7 hinten, da wir unsere Torchancen leider nicht nutzen konnten“, so von Frankenberg. „Dann war aber die Müdigkeit draußen und wir haben richtig toll gespielt.“ Ein 5:0-Lauf brachte das Unentschieden und bis zur 50. Minute begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe.

In der Schlussphase hatten dann die „Eisenbahnerinnen“ Grundstein für den 23:21-Erfolg über den ehemaligen Deutschen Meister war die exzellente Abwehr vor starken Torhüterinnen. „Das war ein klasse Abschluss der Vorbereitungsspiele. Obwohl Frankfurt frisch war, haben wir das erste Spiel und die Trainingseinheiten am Vortag mit viel Willen weggesteckt“, freute sich von Frankenberg. Zwölf Tage vor dem Saisonstart gegen die TSG Ketsch II am 16. September in eigener Halle war der Trainer vom Fitnesslevel seiner Spielerinnen sehr angetan, „an den spielerischen Feinheiten werden wir bis zum Ketsch-Spiel noch feilen“.


   	
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