Testspiel gegen Zweitligist BSV Sachsen Zwickau

Am 29. April sicherten die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg den Klassenerhalt mit einem 26:17-Heimsieg über den TV Brombach. Seitdem ist vieles neu an der Dechbettener Brücke: Neben dem Parkett auch das Trainergespann Stefan von Frankenberg/Ingo Gömmel sowie die Spielerinnen Franziska Ruzicka, Laura Brockschmidt und Julia Drachsler.

Ebenfalls neu ist die Tatsache, dass es seit einiger Zeit mal wieder gelungen ist, einen höherklassigen Gegner zu einem Testspiel in die ESV-Sporthalle zu lotsen. Am kommenden Donnerstag kommt der Zweitligist BSV Sachsen Zwickau (Anwurf: 20.15 Uhr) und stellt einen wichtigen Gradmesser auf dem Weg bis zum Saisonstart am 16. September gegen die TSG Ketsch II dar.

Die Gäste aus Sachsen, bei denen die ehemalige Regensburgerin Stefanie Hopp im Kader steht, haben ebenfalls eine nervenaufreibende Saison hinter sich und verjagten als Tabellendreizehnter nur ganz knapp das Abstiegsgespenst. Ähnlich wie in Regensburg wollen die BSV-Verantwortlichen das große Zittern in der kommenden Spielzeit unbedingt vermeiden.

Neben dem neuen Trainer Marko Brezic sollen die zuletzt für den Bundesligisten HSG Bad Wildungen Vipers aktiven Petra Nagy und Nadja Bolze sowie Marcela Splechtova vom HSV Marienberg für eine entspanntere Saison sorgen. Für die Handballfans der Region ist das Freundschaftsspiel eine gute Möglichkeit, nicht nur die ESV-Neuzugänge, sondern auch einen Zweitligisten in Aktion zu sehen.

Verzichten muss das Trainergespann dabei auf Juniorinnennationalspielerin Franzi Peter, die mit dem deutschen Team ebenfalls am Donnerstag in die U19-Europameisterschaft gegen Spanien startet, sowie Rechtsaußen Mirela Negrutiu-Chirila (Urlaub). „Wir werden deshalb gerade auf der rechten Angriffsseite, aber auch insgesamt viel ausprobieren“, so von Frankenberg.

Dies hatte der Coach auch am vergangenen Sonntag bei einem Turnier mit vier Oberligisten in Echterdingen getan. Herausgekommen sind dabei zwei deutliche Siege und zwei Ein-Tor-Niederlagen. „Die Neuzugänge sind schon gut in der Mannschaft integriert, aber natürlich fehlt noch die Abstimmung in Abwehr und Angriff. Auch am Umschaltverhalten müssen wir noch arbeiten“, berichtet von Frankenberg von den ersten Spielen unter seiner Ägide, denen am Donnerstag der erste Heimauftritt folgen wird.

 

 

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