Stress as usual

Spielbericht :

TSV Friedberg – ESV 1927 Regensburg

25:25 ( 10:12 )

Nach einem hart erkämpften Sieg letzte Woche gegen HT München mussten die Eisenbahner  diese Woche im Spitzenspiel zum TSV Friedberg.

In dieser Begegnung traf die beste Abwehr (ESV) auf den besten Angriff (Friedberg) der bisher noch jungen Landesliga. Das Spiel begann gut für die Gäste aus Regensburg, die sich von Beginn an hellwach präsentierten. Da sich aber auch die Gastgeber – unterstützt vom lautstarken Publikum- keine Blöße geben wollten, entwickelte sich eine intensiv geführte Auseinandersetzung, in der sich zunächst keine Mannschaft einen größeren Vorsprung herausarbeiten konnte. Gegen Ende der ersten Spielhälfte gelang es den Eisenbahnern allerdings, sich mit einer konzentrierten Abwehrleistung über ein schnelles Spiel nach vorne bis auf 7:11 abzusetzen. Zu verdanken war das auch unserem Torhüter Philipp Stahl, der an diesem Tag eine Glanzleistung  abrief. Der TSV steckte aber nicht auf und kämpfte sich wieder heran – was wohl vor allem daran lag, dass unser Abwehrchef Nico Zulawski, der bereits früh seine zweite 2 –  Minuten – Strafe kassierte, vom Trainer eine „Schaffenspause“ bis zum Halbzeitpfiff verordnet bekam. Und so ging es mit einer 10:12 – Führung in die Kabine.

So wach man die Partie begonnen hatte, so verschlafen präsentierte man sich in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte. Im Gegensatz dazu legte der Gastgeber los wie die Feuerwehr  und hatte bereits nach 5 Minuten zum 13:13 ausgeglichen. Nun wogte das Spiel hin und her. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zur 50. Minute mit mehr als einem Tor absetzen(21:21). Einige aufeinanderfolgende Unkonzentriertheiten in Abwehr und Angriff führten dazu, dass die Regensburger erstmals einem 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten (23:21). Bei diesem Spielverlauf  bricht der Gast in vielen Fällen ein, aber unsere Jungs nicht! Mit einem enormen Kampfgeist arbeiteten sich die Eisenbahner wieder heran, allerdings nur, um die Friedberger  wieder davonziehen zu lassen( 56. Minute 25:23). Die Sache war entschieden? Eben nicht! Die Truppe bewies in den Schlussminuten nochmal eine tolle Moral: Erst glich man zum 25:25 aus. Anschließend bekam  Kapitän Kris Lehner kurz vor Spielende seine erste 2- Minuten- Strafe, danach musste man auch noch verkraften, dass das Friedberger Kampfgericht  eine Zeitstrafe für die Heimmannschaft zu früh beendete (zugegeben eine subjektive Einschätzung, aber wenn ein Spieler seine Zeitstrafe bei 58:10 erhält, kann man eigentlich davon ausgehen, dass der vor Spielende nicht mehr auf der Platte auftaucht. Im Spielprotokoll fand sich natürlich eine andere Zeit, die Schiris erklärten sich für nicht zuständig…).So waren die Gastgeber in den  letzten 14 Sekunden bei Ballbesitz in Überzahl, der ESV versuchte das Unentschieden zu halten. 10 Sekunden vor Schluss warf der Halbrechte Rückraumspieler frei aufs Tor. ABER: Unser zweiter Torhüter, Jonathan Beer,  berüchtigt für seine last-minute-Paraden, hielt den Wurf. Und so konnten die Eisenbahner mit einer überragenden Moral einen verdienten Punkt mit nach Regensburg nehmen.

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Es spielten (laut Spielprotokoll, aber ohne Gewähr: die angegebenen Spieler waren tatsächlich alle dabei; bei den  Torschützen ist der Wurm drin: Kris hat deutlich häufiger eingenetzt; die Strafzeiten lassen wir lieber…): Philipp & Jonathan (TW), Flo(6/1), Luigi(4), Jojo(4), Tom(3), Kris(2), Lukas L.(2),Lukas H.(2),Nico(2), Rajeen, Martin

Jojo & Lutz

Upcoming