Stotternde ESV-Lokomotive kommt langsam in Tritt

Da das erste Saisonspiel gegen Forchheim noch gehörig Luft nach oben bot, wollte das Team um das Trainergespann Goldbach/Croitoru beim Heimauftakt zeigen, dass man zu mehr in der Lage ist. Mit den Rückkehrern Fuchs und Müller war die Fraktion „Erfahrung“, die in Forchheim noch zeitweise vermisst wurde, auch wieder mit an Bord. Um den noch im Renovierungsstadium befindlichen Bunker zu ersetzen, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit auch die Nordhalle zu einer ertragreichen Heimstätte wird.

Zu Gast war die HG Amberg, die sich am ersten Spieltag souverän gegen Mitaufsteiger Buckenhofen durchsetzen konnte und mit einem „wir haben nichts zu verlieren“ Ansatz in die Partie ging. Neben den bisher schon erwähnten Veränderungen, kamen Ehlis und Miersch zurück ins Team, dafür fehlten 2Minuten-Django Zulaswski jr., Kainz, Kien und Mertens.

Die Partie begann verhalten. Faizi eröffnete das Spiel mit einem astreinen Konter, allerdings gelangen in der Folge kaum mehr schnelle Tore aus dem Umschaltspiel. Hier machten sich vor allem die Probleme aus dem Forchheimspiel bemerkbar. Oftmals wurde zu früh der Abschluss gesucht, sodass keine richtige Tormöglichkeit entstand. Noch konnte man sich diese Unzulänglichkeiten im Angriff erlauben, da die Abwehr im Verband mit einem gut aufgelegtem Mierschi im Tor den Amberger Angriff vor gehörige Probleme stellte.

Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Gästen dennoch mit 4:6 in Führung zu gehen und das einzig und alleine, da die Lokbesatzung im Angriff aus vollen Rohren auf den gegnerischen Torwart feuerte. An dieser Stelle gute Besserung! Man munkelt das örtliche Zielwasser war die Tage zuvor etwas verunreinigt gewesen. Nach den folgenden fünf Minuten ohne Treffer, wurden die Zuschauer ab der zwanzigsten Minute etwas versöhnt, sodass die Gastgeber mit einem knappen 9:8 in die Pause gingen.

Die Ansprache zeigte Wirkung und die Truppe kam mit mehr Dampf im Kessel aus der Kabine. Durch eine starke Phase in der Abwehr ergaben sich die Möglichkeiten für zahlreiche Gegenstöße. Groß spielte in dieser Phase groß auf und erzielte einen lupenreinen Hattrick. Infolgedessen konnten sich die Hausherren bis zur 45. Minute auf 18:10 absetzen. Gerade in dieser Phase merkte man, woran in der Sommerpause gearbeitet wurde und wie die Mannschaft spielen kann.

Die Vorentscheidung war gefallen, es war ersichtlich, dass der limitierte Amberger Angriff diesen Rückstand nicht mehr wettmachen konnte. So konnte man sich an einigen Schmankerl, wie Rückraumheber (positiv) oder Kempa (negativ, Trainingsrückstand des Kollegen Fuchs an dieser Stelle deutlich zu erkennen, bzw. die Schwerkraft eklatant unterschätzt) versuchen. Am Ende stand ein ungefährdeter 25:16 Erfolg auf der Anzeigetafel.

Vielen Dank an alle, die sich trotz wunderschönem Spätherbstwetter in die Halle begeben und uns unterstützt haben. Und ein ebenso großer Dank all denen, die dafür gesorgt haben, dass der Umzug in die fremde Halle so reibungslos abgelaufen ist.

Nächste Woche ist man nicht allzu weit entfernt im Einsatz: Samstag 19.10. 16:00 gastieren die Bunkerboys beim Aufsteiger aus Obertraubling. Vorbericht folgt.

Es spielten

Müller R., Miersch (beide TW), Groß (12/2), Scahller, Faizi (je 3), Vater (2), Fuchs, Müller, Oursin, Reber, Simbeck (je 1), Bayer, Deml, Ehlis

BOL
2019/20
Sporthalle Königswiesen

ESV 27 Regensbg. vs. HSG SGS Erl/HC Niederl

Sporthalle Königswiesen
BOL

HC Weiden vs. ESV 27 Regensbg. II

HC Weiden
BL Ost Herren

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