Spielbericht Herren I

„Wer hinten spinnt, der keinen Punkt gewinnt“
(Alfred Gislason)

Spielbericht Herren I:

HC Forchheim : ESV 1927 Regensburg 34:26 (18:11)

Nachdem in der Vorwoche die U21 des HC Erlangen zuhause mit einem Tor besiegt werden konnte, ging es dieses Wochenende nach Forchheim und damit nicht nur geographisch, sondern auch tabellarisch in andere Regionen. Beide Teams waren vor dem Spiel mit 4:2 Punkten gleichauf, dennoch konnte Forchheim aufgrund der Verletzungen beim ESV als Favorit gesehen werden.

Neben Steve und Roy, war auch Fuchsi durch eine heimtückische Männergrippe beeinträchtigt. Trotz der ungünstigen Voraussetzungen nahm man sich auf Eisenbahnerseite vor das Spiel ausgeglichen zu gestalten und nach Möglichkeit mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause zu reisen. Dazu versuchte man eine möglichst breite Spielanlage im Angriff und eine beherzte Abwehr auf die Platte zu bringen.

Der Beginn der Partie war ausgeglichen und die Eisenbahner kamen zu einigen einfachen Toren aus dem Positionsangriff und auch die Abwehr stand einigermaßen. Nach den ersten 10 Minuten wurde der Rückraum der Hausherren aktiver und konnte aufgrund einer inkonsequenten Abwehrleistung meist relativ ungehindert zum Torabschluss kommen.

Auch im Angriff wurde jetzt nicht mehr genug Kaltschnäuzigkeit gezeigt, sodass Forchheim im Verlauf 10:7, 13:8, schließlich mit einem 7 Tore Vorsprung (18:11) in die Kabine ging.

Leider konnte auch eine ordentliche Standpauke vom Trainer die Spieler in der Pause nicht wachrütteln. Der zweite Durchgang ging weiter, wie der erste endete. Zwar konnten die Rückraumwerfer durch eine Manndeckung größtenteils aus dem Spiel genommen werden, allerdings waren die restlichen Defensivkräfte nicht in der Lage einen ordentlichen Verbund zu stellen. Somit standen die Torhüter größtenteils auf verlorenem Posten, da die Angreifer meist frei vor ihnen auftauchten.

Leider kamen zu dieser schlechten Leistung auch noch Hektik und Unkonzentriertheit dazu. Bälle die hinten mühsam erarbeitet wurden, wurden vorne leichtfertig vergeben und postwendend mit einem Gegenstoß bestraft. So glich der ESV eher einer unpünktlichen Bummelbahn, als einem D—Zug. Die zweite Hälfte endete über die Stationen 25:15, 29:22 und 30:24 mit 34:26.

Dass das Spiel mit einem Unterschied von 8 Toren endet, ist wegen der abgerufenen Leistung gerechtfertigt. Es war keinesfalls so, dass man gegen einen übermächtigen Gegner spielte, man war einfach nicht in der Lage, vor allem in der Abwehr, das eigene Potential auszuschöpfen und den eigenen Stiefel zu spielen.

In der kommenden Woche wartet mit der TS Herzogenaurach ebenfalls ein anspruchsvoller Gegner auf die Eisenbahner. Die TS konnte dieses Wochenende der HG Amberg die erste Saisonniederlage zufügen und steht damit oben in der Tabelle. Um die weiße Weste im heimischen Lokschuppen zu behalten muss eine deutliche Leistungssteigerung in Abwehr und Angriff stattfinden.

Anwurf ist dieses Mal schon um 16:30 Uhr, anschließend ist das Spiel der Drittliga Damen gegen die HSG Pforzheim. Um lautstarke Unterstützung wird gebeten, sodass beide Teams die Niederlagen dieses Wochenendes vergessen machen können.

Es spielten: Müller(TW), Kick(TW), Fuchs(9/2), Reber(5), Bayer(3), Spr(e)itzer(3/2), Ehlis(2), Meier L.(2), Kuttenberger(1), Beul(1), Kainz, Lang, Cozma, Meier K.

 

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