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Spielbericht Frauen I vs. SC Korb

19 Minuten ohne eigenen Treffer

besiegeln 12:21-Heimniederlage gegen Korb

von Robert Torunsky

Das zweite Heimspiel in der noch jungen Saison 2015/2016 gegen den SC Korb sollte nach drei Niederlagen zum Auftakt ein Neubeginn für die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg werden. Die 12:21-(9:10)Niederlage sorgte jedoch für einen Tiefpunkt und für Fassungslosigkeit bei den Verantwortlichen. Vor dem Anpfiff hätte ESV-Trainer die 21 Gegentore wohl sofort unterschrieben, denn im bisherigen Saisonverlauf hatten die „Eisenbahnerinnen“ zweimal über 30 und einmal über 40 Treffer kassiert.

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Korb hatte im bisherigen Saisonverlauf zwar furios aufgespielt, doch die Schwäbinnen wären an diesem Abend in Normalform zu knacken gewesen. Hermannstädter musste mit der erkrankten Spielmacherin Nikola Kubesova und Kreisläuferin Lisa Haberkorn zwar auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten, dafür standen erstmals die bislang so schmerzlich vermisste Anna Fuhrmann sowie die Kreisläuferinnen Doro Mooser und Corinna Kurz im voll besetzten ESV-Kader.

DSC_0023 (1)Regensburg begann auch couragiert: Goalgetterin Mirela Negrutiu-Chrilia fasste sich zweimal aus dem Rückraum ein Herz und glich zum 2:2 aus. In der Folgezeit prägten hüben wie drüben Ballverluste und Fehlwürfe das Bild. Nach fast 17 Minuten nahm Korbs Trainer Jürgen Krause beim Stande von 5:6 eine Auszeit, doch auf beiden Seiten waren im Anschluss wenig Impulse von der Besprechung zu sehen.

Regensburg hatte bei etlichen Holztreffern an diesem Abend auch das Pech gepachtet. Schlimmer waren aber einige genauso einfache wie unnötige Ballverluste aus technischen Fehlern, die Korb immer wieder zu leichten Treffern nutzen konnte. Aus dem Spiel heraus hatte die ESV-Defensive vor einer gut aufgelegten Torhüterin Chiara Zellner die Gästen nämlich meist gut im Griff.

Das Pausenresultat von 8:10 nährte die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg, doch nach Wiederanpfiff brach der ohnehin schon nicht gute Angriff der Regensburgerinnen komplett ein. Unglaubliche 19 Minuten gelang dem ESV kein einziger Treffer: Die Spielerinnen waren völlig von der Rolle. Bei den wenigen guten Möglichkeiten scheiterte der ESV entweder am Holz oder an der starken Gästekeeperin.

Korb nutzte die Ballgewinne und vergrößerte den Vorsprung  auf 17:10. Mangelnden Kampfgeist konnte man den Regensburgerinnen keineswegs vorwerfen, doch individuell und in Sachen Mannschaftstaktik fehlte es an allen Ecken und Enden. Hermannstädter versuchte verzweifelt, mit zahlreichen Wechseln das Blatt zu wenden, doch keine der aufs Feld geschickten Formationen vermochte es, die Partie zu wenden.

Als nach 19 für Zuschauer und Spieler schier endlosen Minuten durch Linksaußen Sarah Stephan der Bann gebrochen war, konnte das Ruder nicht mehr umgerissen werden. AuchSarah Stephan die engagierte Defensive belohnte sich nicht für ihren Einsatz, da Schnellangriffe entweder nicht forciert oder kläglich vergeben wurden. Dadurch reichte Korb eine durchschnittliche Leistung, geprägt von einer beweglichen Defensive und einem funktionierenden Umschaltspiel, um mit dem 21:12-Auswärtserfolg im Gepäck die stimmungsvolle Heimreise anzutreten.

ESV 1927 Regensburg : SC Korb 12:21(8:10)

Spielfilm: 2:3, 3:5, 5:6, 6:8, 8:10 – 8:13, 8:16, 10:17, 11:19, 12:21.

Strafwürfe: 0/0 – 2/2.

Strafminuten: 4 – 0.

Tore ESV: Negrutiu-Chirila 4, Baumgardten, Fuhrmann, Stephan je 2, Bestle, Mooser je 1.

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