Spielbericht Damen II vom 26.09.2015:

Déjà-vu:

ESV 1927 Regensburg II hat auch beim Aufsteiger TSV Ottobeuren keine Chance und unterliegt deutlich mit 33:18 (14:9)

Ein regelrechts Déjà-vu mussten die Damen des ESV 1927 Regenburg am vergangenen Samstag beim Aufsteiger aus Ottobeuren über sich ergehen lassen. Aufgrund der immer noch langen Verletztenliste musste man wieder mit nur zwei Auswechselspielerinnen auskommen, wobei eine von beiden in Persona Susanne Große als zweite Torhüterin mit nach Ottobeuren fuhr.

Aber nicht nur die geringe Anzahl an Wechselmöglichkeiten erinnerte an das Spiel gegen den ASV Dachau, sondern auch der Spielverlauf. Konnte man bis zur Halbzeit den Vorsprung der Gastgeberinnen durch beherzten Kampf und viel Einsatzbereitschaft noch einigermaßen in Grenzen halten, Halbzeitstand 9:14 aus Regensburger Sicht, kam es für die Gäste aus der Oberpfalz im 2. Durchgang so richtig dick. Mit einem 10:1 Lauf bis Mitte der 2. Halbzeit zeigte der TSV Ottobeuren den Gästen schnell ihre Grenzen auf, ohne dabei sonderlich überzeugend zu agieren.

Zumeist nach technischen Fehlern oder Fehlwürfen, aufgrund des hohen Kräfteverschleißes, wurde die Abwehr des ESV durch Tempogegenstöße immer wieder ausgehebelt. So fielen die Tore wie reife Früchte und die Moral der jungen ESV-Truppe sank in dieser Phase zusehends. Erst in den verbleibenden 15 Spielminuten gelang es der Bundesligareserve, wieder mehr Ordnung in ihr Spiel zu bekommen und ein noch größeres Debakel zu verhindern. So endete ein doch recht einseitige Partie schlussendlich mit einem 33:18 für die Gastgeber aus dem Unterallgäu.

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Fazit:

Unser Problem ist, dass wir momentan nur immer mit einer oder maximal zwei Auswechselspielerinnen antreten müssen. Neben dem Effekt, dass die Kräfte aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten schneller schwinden als bei unseren Gegnern, kommt auch noch die Tatsache hinzu, dass wir, wenn wir einen Wechsel machen zumeist die komplette Aufstellung ändern müssen, sodass sich unsere Mädels alle Daumen lang auf eine andere Gegenspielerin einstellen müssen.

Das überfordert uns sehr junge Mannschaft und macht es dem Gegner leichter einfache Tore zu erzielen. Kommendes Wochenende sind wir Gott sei Dank spielfrei, in der Hoffnung dass sich bis zu unserem nächsten Spiel am 11.10.15 zuhause gegen Garitz/Nüdlingen doch ein paar verletzte Spielerinnen wieder einsatzbereit melden werden. Klar ist, dass wir nach drei Niederlagen endlich den ersten Sieg einfahren wollen. Dafür gilt es alles in die Waagschale zu werfen.

Wir die Verantwortlichen erwarten von der Mannschaft zum einen eine Trotzreaktion, zum anderen auch den absoluten Willen aller, mit vollem Einsatz und dem erforderlichem Engagement zu spielen und zu fighten, um die Punkte  in Regensburg zu behalten.

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht und Susanne Große (beide Tor), Linda Baumgardten (6/2), Nina Peter (1), Kerstin Wyrwoll (3), Julia Sommerer, Patricia Tillack (3), Vasold Lisa-Marie (1) und Mariella Bertuccini (4/1)

HaltestelleZu guter Letzt eine Information vom Nahverkehr aus Ottobeuren:                       Der Bus fährt um 10 nach 5