Spielbericht Damen II vom 25.10.15:

ESV 1927 Regensburg 2:

Eine super Halbzeit reicht leider nicht um Bergtheim in die Knie zu zwingen

Nach der doch recht klaren Niederlage eine Woche zuvor in Herzogenaurach, wollte das Team von Paul Sommerer und Andreea Coitoru dem verlustpunktfreien Tabellenführer aus Bergtheim dieses Mal so lange wie möglich Paroli bieten. Und genau mit der Einstellung ging man auch in die Begegnung, aggressiv in der Abwehr mit gut aufgelegten Torhüterinnen im Rücken und mit viel Laufbereitschaft im Angriff.

Dies zeigte bereits zum Beginn des Spiels Wirkung. Bergtheim konnte zu keiner Zeit der 1. Halbzeit ihr gefürchtetes Tempospiel aufziehen. Immer wieder verzettelten sich die Würzburger Vorstädterinnen im Positionsangriff in der Regensburger Abwehr und waren gezwungen sich Würfe aus der Distanz zu nehmen. Diese wurden zumeist eine sichere Beute von Alina Hecht im Regensburger Tor.

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Die eigenen Angriffe wurden mit viel Schwung nach vorne getragen und so gelang es den Donaustädterinnen immer wieder Spielerinnen in aussichtsreiche Wurfpositionen zu bringen die dann auch sicher verwandelt wurden. Gästecoach Stefan Dinkel sah sich bereits Mitte der 1. Halbzeit gezwungen sein Team-Timeout zu nehmen, konnte er doch bis dato mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht im geringsten zufrieden sein. Aber auch dieses Timeout konnte die Regensburgerinnen nicht stoppen. Angetrieben von Linda Baumgardten gelang es den Gastgeberinnen immer wieder Nadelstiche zu setzen. So verlief die Partie bis zum Halbzeitpfiff der beiden Unparteiischen  komplett offen.

Der zu erwartende Leistungsunterschied war zu keinem Zeitpunkt spürbar und Bergtheim konnte froh sein mit einer 12:11 Führung in die Kabine gehen zu können. Das Trainerduo Croitoru/Sommerer war voll des Lobes aufgrund der bis dahin gezeigten Leistung und schickte ihre Truppe deshalb nach kurzer Ansprache bereits wieder zurück in die Halle. Allen waren sich klar, dass man bei einer ähnlichen Leistung in Halbzeit 2, hier durchaus eine Chance haben würde dem hohen Favoriten ein Bein zu stellen. Doch was dann in den nächsten 18 Minuten geschah, können bis heute weder Spielerinnen noch die beiden Coaches nachvollziehen.

Wie weg geblasen, war der Schwung und der Spielwitz im Angriff, der die Mannschaft über die ersten 30 Minuten ausgezeichnet hatte. Und auch der Deckungsverbund packte nicht mehr so aggressiv zu wie noch Minuten zuvor. Bergtheim lies sich einer Spitzenmannnschaft würdig nicht zweimal bitten und baute seine Führung binnen dieser ominösen 18 Minuten auf 18:11 aus, ohne dabei selbst einen überragenden Handball zu spielen.

Auch das vom Trainergespann in 40. Spielminute genommene Team-Timeout konnte daran etwas ändern. Erst als das Spiel zu Gunsten von Bergtheim gelaufen war fanden die Donaustädterinnen wieder zu ihrem Spiel zurück und konnten die restliche Spielzeit ausgeglichen gestalten. So endete die Partie mit einem doch standesgemäßen 24:16 Erfolg für Bergtheim.

Fazit:

Wir haben in der 1. Halbzeit einen super Handball gespielt und Bergtheim damit Paroli bieten können. Was dann in der Halbzeitpause passiert ist, kann ich mir nicht erklären. Im Nachhinein wäre es für besser gewesen wir hätten ohne Pause durchspielen können. Wenn man 18 Minuten in dieser Liga ohne Torerfolg bleibt, kann man eine Mannschaft wie den HSV Bergtheim nicht in die Knie zwingen.

Trotzdem bin ich stolz auf meine Mannschaft. Auf diese 1. Halbzeit müssen und können wir aufbauen. Wir werden weiter hart daran arbeiten, die Leistung der ersten Halbzeit mal über 50-60 Minuten zu halten. Dann wird es für jeden Gegner schwer hier Punkte zu holen. Am kommenden Samstag müssen wir jetzt nach Zirndorf die bis dato eine super Saison spielen. Das wird für uns sicherlich kein leichtes Spiel, noch dazu ohne Harz, aber so ist es eben.

Aufstellung mit Toren:

Andrea Poschenrieder und Alina Hecht (beide Tor), Lisa Haberkorn (1), Nina Peter, Kerstin Wyrwoll (2), Julia Sommerer (1), Linda Baumgardten (8/1), Sophia Rektorschick, Patricia Tillack (1), Lisa-Marie Vasold (1), Stefanie Wörl, Andrea Vlachowa (2) und Amalia Barbu

ESV 27 Regensbg. II vs. SG DJK Rimpar

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