Spielbericht Damen II vom 23.01.2016:

Unnötig hohe 18:29 (8:14) Auswärtsniederlage bei der HSG Fichtelgebirge

Mehr als angefressen war Trainer Paul Sommerer nach dem Spiel gegen die HSG Fichtelgebirge. Zum einen von der teilweise mangelhaften Vorstellung und Einstellung seiner Schützlinge, zum anderen von der Vorstellung der beiden Schiedsrichter. 7:1 Zeitstrafen bei jeweils einer Gelben Karte für Regensburg, so lautete die mehr als ungleichmäßige Verteilung der Zeitstrafen.

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Vier davon alleine in den ersten 12 Minuten. Klar dass die Gastgeberinnen angetrieben von Anna Sophia Wölfel und Franziska Scheidler dies weidlich zu nutzen wussten. So stand der anfänglichen 0:1 Führung der Gäste, ein 7:0 Lauf der HSG entgegen. Erst jetzt da man endlich wieder in Gleichzahl agieren konnte kamen die Gäste aus der Oberpfalz besser ins Spiel. Bis zur 25. Spielminute konnte der sechs Tore Vorsprung der Gastgeberinnen auf drei Tore (Spielstand: 8:11) verkürzt werden.

In dieser sehr guten Phase lief der Ball flüssig durch die eigenen Reihen, die Gästeabwehr hatte Mühe die Würfe aus der Distanz, aber auch frei am Kreis zu unterbinden. Allen voran Julia Sommerer die insgesamt zehn Tore, davon sechs durch 7m-Strafwürfe beisteuerte, hielt die Gäste bis dahin im Spiel. Doch in den letzten fünf Minuten vor der Pause leisteten sich die Gäste etliche Fahrkarten und unpräzise Anspiele, was es den Gastgeberinnen ermöglichte wieder auf sechs Tore (Halbzeitstand: 8:14) davon zu ziehen.

Schwierig für das Regensburger Trainerduo die Situation in der Halbzeitpause, die Spielerinnen wieder auf das wesentliche, nämlich auf das eigene Spiel, zu fokussieren. Zu sehr war man der Leistung der Unparteiischen beschäftigt. Und dies zog sich wie ein roter Faden durch die zweite Halbzeit. Die Unkonzentriertheiten auf Regensburger Seite nahmen weiter zu. Die Gastgeberinnen hingegen spulten ihr Programm routiniert und konzentriert herunter.

Immer wieder wurde ihr beste Werferin Franzikas Scheidler durch die einstudierten Spielabläufe in eine gute Wurfposition gebracht und die nutzte die Freiräume im Regensburger Deckungsverbund in beeindruckender Manier. Anstatt sich noch einmal voll reinzuhängen, um zu versuchen den Vorsprung der Gäste nicht noch größer werden zu lassen, beschäftigte sich die ein oder andere Regensburger Spielerin mehr mit sich selbst und der eigenen Leistung, oder den nach wie vor strittigen Schiedsrichterentscheidungen.

Wieder andere ließen jegliche Lauf- und Einsatzbereitschaft vermissen. So war es nicht verwunderlich, dass der Vorsprung der HSG Fichtelgebirge bis zum Ende der Partie auf insgesamt elf Tore anwuchs. Letztendlich endete die Begegnung mit einem deutlichen 29:18 für die HSG Fichtelgebirge.

Fazit:

Ganz ehrlich gesagt bin ich stinksauer. Du fährst 1½ Stunden hier her, lässt dich dann von zwei Schiedsrichtern eine Stunde lang verarschen und dann fährst du wieder nach Hause. Das was die beiden hier abgeliefert haben war echt eine Frechheit. Ein Spiel von Anfang an so in eine Richtung zu drücken. Vier Zeitstrafen in den ersten zwölf Spielminuten gegen uns, drei davon völlig zu unrecht. Dadurch hat unsere junge Mannschaft völlig den Faden verloren.

Was mich aber auch ärgert ist die Tatsache, dass einige unserer Spielerinnen die gegebenen Anweisung momentan einfach nicht umsetzen können, warum auch immer. Klar freut mich die Leistung von Julia, die hat heute echt ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Hoffe sie kann die gezeigte Leistung konservieren und gegen Ottobeuren kommende Woche ähnliches abliefern.

Nächste Woche gegen Ottobeuren müssen wir in jedem Fall eine Schippe drauflegen wenn wir zuhause punkten wollen. Da muss bei jeder einzelnen die Einstellung stimmen, der Wille da sein auch mal über seine Grenzen zu gehen. In jedem Fall können wir uns keine solchen Aussetzer erlauben, wie hier und heute. Wir werden uns in den beiden Trainingseinheiten explizit mit unseren heute gezeigten Fehlern beschäftigen. Wir müssen mit viel mehr Schwung und Zug zum Tor  spielen. 

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht und Susanne Große (beide Tor), Nina Peter, Kerstin Wyrwoll (1), Julia Sommerer (10/6), Sophia Rektorschik (2), Patricia Tillack, Lisa-Marie Vasold, Stefanie Wörl (2), Dorothee Mooser (1) und Jasmin (Mogli) Ellwanger (2)

Spielbericht Damen II vom 17.01.2016:

21:30 (8:17) Niederlage gegen den ASV Dachau – Nur in Halbzeit Zwei ebenbürtig

Wieder einmal nichts zu holen gab es für die ESV Damen gegen den ASV Dachau. Die Gäste sorgten bereits früh für eine Vorentscheidung als sie Mitte der ersten Halbzeit aus einer ein Tore Führung bis auf neun Tore beim Stand von 4:13 enteilten. Immer wieder waren die Gäste aus dem Stadtwald dabei mit einfachen Toren aus der ersten und zweiten Welle erfolgreich. Doch trotz dieser klaren Führung ließen sich die ESV Damen nicht entmutigen und konnten in der Folge den Vorsprung der Gäste zwar nicht einschmelzen, ließen den ASV aber auch nicht weiter davon ziehen. So wurde bei Stand von 8:17 die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause sprach das Trainerduo Croitoru/Sommerer ihrer Mannschaft Mut zu. Im Angriff sollte in Abschnitt Zwei mit mehr Bewegung gespielt werden, um die Abwehr der Gäste des Öfteren in Verlegenheit zu bringen. Unbeeindruckt von den guten Vorsätzen der Gastgeberinnen, machte Dachau erst einmal da weiter wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten, nämlich mit einer soliden Abwehrarbeit und viel Tempo nach vorne. Mitte der 2. Halbzeit war der Vorsprung auf 14 Treffer (Spielstand: 11:25) angewachsen. Vieles blieb im Regensburger Spiel bis zu diesem Zeitpunkt Stückwerk.

Immer wieder machte man sich das Leben mit technischen Fehlern selbst schwer. Diese meist unnötigen Ballverluste oder überhasteten Würfe nutze der Tabellenzweite konsequent. Doch was man den ESV-Mädels nicht vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass sie sich aufgegeben hätten. Jetzt da noch ca. 15 Minuten zu spielen waren legten sich die Donaustädterinnen noch einmal voll ins Zeug.

Jetzt endlich wurde mit viel mehr Schwung und Zug zum Tor agiert. So gelang es den Gastgeberinnen die bis dato so stabile Abwehr des ASV des Öfteren in Verlegenheit zu bringen. So schmolz der Vorsprung der Gäste bis zum Schlusspfiff wieder auf neun Tore zusammen.

Fazit:

Leider war unser Spiel heute über weite Strecken von sehr vielen unnötigen Fehlern geprägt. Wir haben uns das Leben selbst unnötig schwer gemacht. Aber was ich der Mannschaft nicht vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass sie sich kampflos ergeben hätte. Die Mädels haben auch bei einem aussichtlosen Rückstand weiter gekämpft und gefightet. Die 2. Halbzeit mit einem Unentschieden abzuschließen macht aus meiner Mut für die kommenden Aufgaben. Kommende Woche spielen wir fast zeitgleich zu unserer 1. Damenmannschaft bei der HSG Fichtelgebirge. Ich hoffe wir können die Partie so lange wie möglich offen gestallten, um vielleicht den ein oder anderen Punkt mitzunehmen.

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht und Andrea Poschenrieder (beide Tor), Lisa Haberkorn (2), Nina Peter, Kerstin Wyrwoll (1), Julia Sommerer (4/3), Linda Baumgardten (3), Sophia Rektorschik (5), Patricia Tillack (2), Lisa-Marie Vasold (2), Stefanie Wörl (1) und Dorothee Mooser (1)

ESV 27 Regensbg. II vs. SG DJK Rimpar

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