Spielbericht Damen II vom 08.11.2015:

ESV Regensburg II besiegt die SG DJK Rimpar

Nach starker zweiter Halbzeit klar Sieg mit 29:15 (9:7) Toren

Viel stand auf dem Spiel für beide Mannschaften, konnten doch beide Teams bis zum direkten Aufeinandertreffen nur jeweils ein Spiel für sich entscheiden. Und das merkte man beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit auch an. Reihenweise wurden dabei die Bälle hüben wie drüben durch überhastete Aktionen im Spielaufbau oder mit unvorbereiteten Würfen vertändelt.

So kam während der ersten 30 Minuten auf beiden Seiten kein Spielfluss zustande. Beide Mannschaften profitierten mehr von den Fehlern des jeweils anderen, als durch eigene durchdachte Aktionen. Dass die Regensburgerinnen mit einer 9:7 Führung in die Halbzeitpause gehen konnten, lag zum einen an der Tatsache sich etwas weniger technische Fehler als die Gäste aus Rimpar geleistete zu haben und zum anderen an ihrer Torhüterin Andrea Poschenrieder, die so manche Chance der Gäste durch sehenswerte Paraden zunichte machte.

In der Halbzeitpause nutzte das Trainerduo Croitoru/Sommerer die Zeit um ihre Mannschaft zu beruhigen. Dabei kamen vor allem die vielen technischen Fehler zur Sprache. Mehr Sicherheit in den eigenen Aktionen zu bringen war die wichtigste Vorgabe,

welche die Mannschaft in der 2. Halbzeit unbedingt umsetzen sollte. Eine weitere Vorgabe war es das Tempo bei eigenem Ballbesitz zu erhöhen, um damit die Gästeabwehr so oft wie möglich in Verlegenheit zu bringen. Einfach zu statisch waren die meisten Aktionen noch in der 1. Halbzeit.

Doch zunächst änderte sich nichts. Beide Teams spielten in den ersten Minuten der 2. Halbzeit genauso fahrig weiter, wie über weite Strecken der ersten 30 Minuten. Doch plötzlich fanden die ESV-Mädels aufgrund einiger einfacher Tore die sie mittels erster und zweiter Welle erzielen konnten besser ins Spiel. Jetzt endlich lief der Ball sicher durch die eigenen Reihen.

Endlich wurde die Maßgabe der Trainer umgesetzt und der Abwehrriegel der Gäste ein ums andere Mal durch die einstudierten Spielabläufe auseinandergespielt. Die eigene Abwehr stand nach wie vor sicher und bot den Gästen nur wenige Chancen für eigene Treffer. So wuchs der Vorsprung des ESV 1927 Regensburg praktisch im Minutentakt. Keine zehn Minuten später hatte man dank eines 10:0 Laufes den eigenen Vorsprung von 13:10 auf 23:10 ausgebaut.

Die Partie war zu diesem Zeitpunkt zu Gunsten des ESV entschieden. Auch in den verbleibenden Spielminuten ließen die Gastgeberinnen nicht locker, mit sechs weiteren Treffern auf der Habenseite bei gleichzeitig fünf Gästetoren endete eine bis zur Halbzeit doch recht enge Partie, auch in der Höhe verdient, mit 29:15 Toren für den ESV Regensburg.

Fazit: 

Mit der Leistung der 1. Halbzeit können wir nicht im Geringsten zufrieden sein. Wir haben uns heute von der hektischen und fehlerbehafteten Spielweise der Gäste anstecken lassen und annährend genauso viele Fehler gemacht wie der Gegner. Einzig und alleine Andrea Poschenrieder im Tor hat mich in Halbzeit Eins voll und ganz überzeugt.

Sie hat heute ein tolles Spiel gemacht. Nach der Pause haben wir Gott sei Dank dann endlich zu unserem Spiel gefunden. Der Mehraufwand im Laufspiel hat sich sofort positiv bemerkbar gemacht. So kamen wir immer wieder zu einfachen Toren, was unserem Selbstvertrauen zu gute kam und Rimpar immer noch hektischer in ihren Aktionen werden ließ. Letztendlich war der Sieg auch in der Höhe verdient.

Gar nicht auszudenken, was heute für ein Ergebnis drin gewesen wäre, wenn wir in der 1. Halbzeit eine ähnliche Leistung wie im Abschnitt 2 an den Tag gelegt hätten. Trotz der schwachen 1. Halbzeit möchte ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie haben wieder einmal alles gegeben und immer an sich geglaubt. Jede ist bis zum Schluss für jede gelaufen, jede hat gerackert und jede hat um jeden Ball gekämpft.

Jetzt haben wir erst einmal ein spielfreies Wochenende vor uns, bevor wir zum nächsten Auswärtsspiel nach Dietmannsried/Altusried müssen. Jetzt gilt es sich akribisch auf dieses Spiel vorzubereiten und für die angeschlagenen Spielerinnen wenn möglich ihre Verletzungen auszukurieren und neue Kräfte zu sammeln.

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht, Andrea Poschenrieder (beide Tor), Lisa Haberkorn (2), Nina Peter (1), Kerstin Wyrwoll, Corinna Kurz, Julia Sommerer (3/1), Linda Baumgardten (4/1), Patricia Tillack (2), Lisa-Marie Vasold (6), Amalia Barbu (2), Mariella Bertuccini (5/3), Jasmin Ellwanger (4) und Dorothee Mooser