Sophia Peter im Blickfeld des DHB

Sechs bayerische Spielerinnen im Blickfeld des DHB

für die Jugendnationalmannschaft des Jahrgangs 2002/2003

Quelle: BHV

 

Auf der vom 1.-4. März durchgeführten DHB-Sichtung belegte die weibliche Auswahl des BHV im Turnier der zehn südwestdeutschen Landesverbände einen ausgezeichneten 4. Platz.

Bei den sportmotorischen Tests zeigten sich die BHV-Kader gut vorbereitet und erzielten in den einzelnen athletischen Tests durchschnittliche bis überdurchschnittliche Leistungen. Auch in den technisch-taktischen Überprüfungen musste man sich nicht hinter den übrigen Landesverbänden verstecken.
In den verschiedenen Grundspielvariationen agierten die bayerischen Spielerinnen ebenfalls auf Augenhöhe mit den Landesauswahlen aus Württemberg, Baden, Südbaden, Westfalen, Mittelrhein, Niederrhein, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz.

Im Zentrum der Veranstaltung stand das in zwei 5er Gruppen durchgeführte Handballturnier. Hier traf Bayern auf die Verbände Niederrhein, Rheinland-Pfalz, Hessen und Württemberg. Die Spielzeit betrug 2×15 Minuten, wobei jede Halbzeit einzeln gewertet wurde mit zusätzlichen Penalty-Werfen nach jeder Begegnung.

In den Auftaktbegegnungen gegen Niederrhein und Rheinland-Pfalz überzeugte die BHV-Sieben sowohl in der offensiven – als auch in der defensiven Abwehr und im Tempospiel. Mit 4:0 Punkten ging es in die Spiele gegen Hessen und Württemberg. In der Begegnung mit Hessen wurde in der ersten Halbzeit zu wenig Druck im Angriff entwickelt, sodass dieser Spielabschnitt mit 5:9 verloren ging. In Hälfte zwei zeigte sich die 6:0 Abwehr des BHV, mit den überzeugenden Torhüterinnen Kiara Spindler und Finia Bayer, im Rückhalt sehr sicher. Diese 15 Minuten gingen mit 5:2 klar an Bayern. Im Penalty-Werfen zog die BHV-Auswahl mit 2:3 knapp den Kürzeren.

Im letzten Spiel gegen die Turnierfavoriten HV Württemberg ging es um den Gruppensieg. Die bayerische Sieben überzeugte in beiden Spielabschnitten mit großer Leistungsbereitschaft vor allem in der Abwehr und im Tor. Leider ging Hälfte 1 mit 8:11 am Ende durch einige Fehlwürfe verloren, in Hälfte 2 wurden nochmal alle Kräfte gebündelt und nach toller Teamarbeit erzielte Bayern einen 6:5 Erfolg. Leider waren wir im Penalty-Werfen wieder unterlegen, sodass Württemberg sich für das Finale qualifizierte und Bayern
für das Spiel um Platz 3.

Zum Abschluss der Veranstaltung kam es zum Aufeinandertreffen mit Westfalen. Hier zeigte sich deutlich, dass die bayerischen Spielerinnen am Vorabend zu viele Körner gelassen hatten und die körperlich überlegenen Westfalinnen, die in ihren Gruppenspielen nicht so sehr gefordert waren, dominierten mit 6:9 und nach der Pause mit 8:14 Toren.

Fazit: Solange auf bayerischer Seite die Kraft reichte, war man in jeder Spielphase konkurrenzfähig.
Die bayerischen Spielerinnen beeindruckten nicht nur ihre Trainerinnen, sondern auch die DHB-Sichter/innen durch ihre hohe Leistungsbereitschaft und ihren großen Teamgeist. Von Seiten des DHB wurde vor allem die Abwehr – und Torhüterleistungen hervorgehoben.
Zur Belohnung wurden mit den beiden Torhüterinnen, Kiara Spindler und Finia Bayer, Pia Wittmann, Michelle Schäfer, Sophia Peter und Charlotte Paulus gleich 6 Spielerinnen mit DHB-Perspektive benannt.

Insgesamt ist die Mannschaft auf einem guten Weg und die Bearbeitung der „Baustellen“ – Athletik und Ausdauer – haben sie als Hausaufgaben mitbekommen.

Für Bayern waren im Einsatz:

Kiara Spindler und Finia Bayer im Tor
Michelle Schäfer 22/4 Tore
Anna-Lena Boulouednine 5
Pia Wittmann 13
Charlotte Paulus 7
Sophia Peter 13
Melissa Hummel 2/1
Hannah Lichtlein 4
Clara Plachert 4
Vivian Sandner 9
Luisa Bauder 0

Trainerinnen: Steffi Placht/Maria Dushkova
Betreuerin: Monika Heiligtag
Physio: Simeon Kyrlidis

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