Revanche geglückt

Die Mission Revanche für die Niederlage zu Saisonbeginn in Marktsteft wurde von den ESV Damen 2 beeindruckend erfüllt. Und auch der direkte Vergleich wurde gewonnen, was aufgrund der deftigen 19:33 Pleite in Unterfranken nicht so deutlich zu erwarten war. Doch am Ende mussten die Gäste mit einer 41:13 Niederlage die lange Rückreise antreten.

„Schon die der Trainingswoche merkte man, dass die Mädels heiß sind und die Hinspielniederlage wettmachen wollen.“ beschreibt Trainer Daniel Kessler die Stimmung vor dem Spiel. Dementsprechend kurz viel die Ansprache vor der Partie aus. Nur ein paar taktische Vorgaben wurden angesprochen, ansonsten merkte man schon vor dem Aufwärmen, dass alle konzentriert waren und zeigen wollten wer Herr bzw. Frau im Haus ist. 

Zu Beginn des Spiels war noch leichte Nervosität zu spüren. Die Abwehr stand noch nicht richtig stabile und vor allem nach vorne lief es noch nicht richtig rund und so blieb es bis zum 3:2 nach 7 Minuten noch eng. Von da an lief aber der Motor richtig rund und die Drehzahl wurde deutlich erhöht. Hinten wurde aktiver verteidigt und so enorm Druck auf die Rückraumspielerinnen ausgeübt, was zu Fehlern oder schwierigen Würfen führte.

Nach vorne wurde der Ball schnell gespielt und konsequent der schnelle Abschluss gesucht. Ging es doch mal in den Positionsangriff brachten die gut gespielten Auslösehandlungen zu Chancen die meist genutzt wurden. Ein 11:0 Lauf war das Ergebnis dieser starken Phase. Und beim 21:6 Halbzeitstand war der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel schon auf die Seite der ESV-Mädels gekippt.

Dementsprechend kurz fiel die Halbzeitansprache aus: „Konzentriert bleiben, weiter gut verteidigen und das Tempo hoch halten“ war die Devise für die 2te Hälfte der Partie. 

Und das wurde genauso umgesetzt. Die Abwehr agierte weiterhin sehr aktiv und es gab kaum Wurfchancen für die Gäste. Und in der Vorwärtsbewegung ging es ruck zuck mit 1-2 Pässen vors gegnerische Tor. Da auch weiterhin sehr konzentriert abgeschlossen fiel bereits in der 43 Minuten die ominöse 30er Marke. Doch der Torhunger der ESVˋlerinnen war damit noch lange nicht gestillt. 

Das Tempo blieb hoch, die Abwehr ließ sich auch durch den zwischenzeitlichen 7ten Feldspieler beeindrucken. Im Gegenteil: Ali Hecht nutzte nach einer Parade die Gelegenheit und erzielte einen Treffer ins leere Tor der Markstefter. In der 59ten Minute gelang dann Franzi Peter, die die  erfreulicherweise die Mannschaft unterstützte, sogar der 40te Treffer. Dem Schwester Sophia dann mit der Schlusssirene noch Tor Nummer 41 folgen lies. Somit stand am Ende ein 41:13 Sieg auf der Anzeigetafel und die Rehabilitation für die Pleite aus dem Hinspiel mehr als gelungen. 

Der Coach fasst die Partie so zusammen: „Es war schön zu sehen, dass alle Spielerinnen über 60 Minuten nicht nachgelassen haben, egal wer auf dem Spielfeld stand. Alle Spielerinnen konnten überzeugen und  wir konnten die Spielzeit gut verteilen, somit  das Tempo das gesamte Spiel hoch halten. Eine sehr gute Leistung der Mädels.“ 

Nun gilt es diese Leistung zu konservieren und die Woche über gut zu trainieren, denn nächsten Samstag steht ein Spitzenspiel an: der Tabellendritte aus Schwabach kommt dann nach Regensburg. Das wird sicher eine ganz andere Aufgabe..

Tor: Poschenrieder, Hecht 1

Feld: Peter N. 2, Wyrwoll 1, Nitsche 6, Toth 6, Baumgardten 7/2, Peter S. 3, Peter F. 7, Galgenmüller 2, Popovici 2, Bertuccini 4

ESV 27 Regensbg. II vs. TSV Wendelstein

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