Niederlage im Derby gegen Obertraubling

Nach vier Niederlagen in Folge ging es für die Mannschaft um das Trainergespann Croituro / Sommerer ins benachbarte Obertraubling. Aufgrund der starken Leistung im vergangen Spiel gegen Winkelhaid konnte man mit Selbstvertrauen ins Derby gehen.

Die Marschroute für das Spiel lautete, das Zentrum zu verdichten und das Obertraublinger Spiel auf die Außenbahnen zu verlagern. Das klappte zunächst nur bedingt und der SVO enteilte auf 6:3. Auch die früh gezogene Auszeit des ESV nach 12 Minute fruchtete nicht und die Heimmannschaft baute ihre Führung auf 9:5 weiter aus.

Die ESV’lerinnen wollten sich jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und kämpften sich nach und nach zurück in die Partie, angetrieben durch die starken Paraden von Alina Hecht im ESV Gehäuse. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften und zur Halbzeit verließ man das Spielfeld mit einem drei Tore Rückstand (10:13).

Die Worte in der Kabine zeigten sofort Wirkung, denn nach dem Seitenwechsel drehten die ESV Damen so richtig auf. Unterstützt durch sensationelle Paraden von Alina Hecht kämpfte man sich Tor um Tor heran, um dann, 13 Minuten vor dem Ende, zum ersten Mal mit 20:19 in Führung gehen zu können.

Der Siegeswille wurde immer stärker und die ESV’lerinnen erspielten sich einen drei Tore Vorsprung (22:19) knappe 10 Minuten vor dem Ende. Die letzten Minuten hatten es dann noch einmal in sich. Anstatt den Vorsprung weiter zu halten und über die Zeit zu bringen, fehlte es im Angriff plötzlich an der Durchschlagskraft und dem Quäntchen Glück bei dem ein oder anderen Pfostentreffer und in der Abwehr an der nötigen Absprache.

So konnte der SV Obertraubling mit einem 4:0 Lauf (23:22) das Spiel noch einmal drehen. Die ESV Damen wollten sich aber noch nicht geschlagen geben und hatten in der letzten Spielminute den Ausgleichstreffer auf der Hand, doch diese Chance wurde nicht genutzt. Im Gegenzug erzielte dann der SVO den 26:24 Endstand.

Fazit:

In einem packenden und spannenden Derby gehen die ESV Damen als Verlierer vom Platz. Erneut konnte man sich für eine starke kämpferische Leistung nicht mit einem Sieg belohnen und steckt nun noch tiefer im Abstiegskampf. Doch das Positive aus dem Spiel sollte man unbedingt mitnehmen und jetzt heißt es, Mund abwischen und weitermachen, dann steht dem ersehnten Erfolg nichts mehr im Weg.

Aufstellung mit Toren:

Tor: Alina Hecht, Andrea Poschenrieder

Feld: Nina Peter, Kerstin Wyrwoll (2), Anja Bräu, Julia Sommerer (9/4), Katja Goldbach (1), Sara Ohsam (5), Patricia Tillack (3), Natalie Scheffter, Emma Schürzinger (3), Pia Klenk (1), Barbara Hagl, Stefanie Wörl

Zeitstrafen: 3 – 2

Strafwürfe: 3/5 – 4/4

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