MZ berichtet über Vizemeisterschaft

Entwicklung wird mit Vizemeisterschaft belohnt

TSV Friedberg war noch eine Nummer zu groß

GROSSWALLSTADT. Die Handball-B-Junioren des ESV 27 Regensburg haben sich im letzten halben Jahr weiter entwickelt: In der Vorrunde der Landesliga Süd 12:6 Punkte, in der Rückrunde 17:1. Zur Belohnung ging es als Zweiter zum bayernweiten LL-Final-Four nach Großwallstadt. Wo in den 1970er- und 80er Jahren im legendären Wettstreit mit dem VfL Gummersbach sieben Deutsche Meisterschaften, vier Pokalsiege und drei Europa-Pokalerfolge eingefahren wurden, hatte es der Nachwuchs des ESV 27 im Halbfinale mit HaSpo Bayreuth zu tun. 18:18 (5:10) stand es nach der regulären Spielzeit, so dass ein Siebenmeter-Werfen entscheiden musste: Der letzte von Martin Dobmeier verwandelte zum 25:24-Sieg brachte die Finalteilnahme. Hier war der TSV Friedberg mit 14:29 (8:14) eine Nummer zu groß.

In der Punktspielrunde unterlag man im November bei den Schwaben 20:27, im Februar gab’s im heimischen Bunker einen 20:17-Erfolg zu feiern. Beim Revue passieren lassen der Endrunde mit der MZ betonte ESV-Trainer Jan Kauer, dass die jüngeren im Team auch zu ihren Einsatzzeiten kamen: „Wir wollten von den Leistungsträgern keinen verheizen und auch sie sollten gegen die Besten spielen“. Das Final Four nehme man als Extra mit, „darauf können wir aufbauen“. Den Saisonverlauf kommentierte Kauer: „Individuell haben die Spieler viel dazu gelernt und gezeigt, was wir als Team zusammen leisten können“. Altersbedingt tritt das halbe Team in die A-Jugend über. Der Rest hat sich mit den C-Jugend-Nachrückern in der anstehenden Qualifikation die Bayernliga auf die Fahnen geschrieben.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung, Gerd Winkler