Möglingen gastiert in Regensburg

Der nächste Aufstiegskandidat:

Möglingen gastiert in Regensburg

Das Derby gegen Gröbenzell am vergangenen Samstag und die 22:26-Heimniederlage war wie ein Spiegelbild der bisherigen Heimbilanz: Die Gastgeberinnen waren eigentlich auf Augenhöhe mit dem favorisierten Gegner, am Ende hatten die aber die Gäste aus Oberbayern mehr Kraftreserven, um sich beide Punkte im Endspurt zu holen.

Die Regensburgerinnen hatten im Spielverlauf erneut kaum einfache Tore aus erster und zweiter Welle erzielen können. So musste sich jedes Tor hart im Positionsangriff erarbeitet werden und das kostet immer jede Menge Energie, die dann zum Schluss hin fehlt. Wie schon gegen Bietigheim belohnten sich die Spielerinnen nicht für den großen Aufwand sowie eine größtenteils gute Leistung und standen am Ende erneut mit leeren Händen da.

Dieses Schicksal soll gegen den TV Möglingen unbedingt vermieden werden. Die unangenehme Tabellenkonstellation – der ESV hat derzeit nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und Konkurrent Birkenau hat eine Partie weniger ausgetragen – erfordert auch gegen die Spitzenteams etwas Zählbares, um im direkten Vergleich mit den Konkurrenten im Abstiegskampf nicht zu sehr unter Druck zu geraten.

Möglingen bekleidet aktuell zwar nur den fünften Rang, hat aber auch nur einen Minuspunkt (19:9) mehr aufzuweisen als Spitzenreiter Allensbach (22:8). Sieben bzw. acht Spieltage vor dem Saisonende besitzen die Schwaben damit alle Möglichkeiten, in die 2. Liga aufzusteigen. Im Hinspiel, das Möglingen deutlich mit 36:23 für sich entscheiden konnte, war auch ein Klassenunterschied zu erkennen.

Die personellen Möglichkeiten von ESV-Trainerin Judith Pimpl haben sich gegenüber dem ersten Vergleich aber deutlich verbessert und in eigener Halle machen sich die „Eisenbahnerinnen“ durchaus Hoffnungen auf einen Überraschungscoup. Dazu muss aber über 60 Minuten eine gute Leistung abgerufen werden – mit möglichst vielen einfachen Toren.

Da Möglingen sich aber keinen Ausrutscher erlauben darf, dürfen sich die Zuschauer in der altehrwürdigen ESV-Sporthalle auf eine spannende Partie freuen – aus Gastgebersicht hoffentlich mit dem richtigen ende. Anwurf ist wie gewohnt um 19.30 Uhr.

 

 

 

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