Herren siegen gegen Herzogenaurach

Spielbericht Herren 1

ESV 1927 Regensburg : TS Herzogenaurach 29:22 (13:10)

Nachdem es vergangenes Wochenende für die Eisenbahner nichts zu holen gab, sollte an diesem Samstag wieder ein Sieg in eigener Halle eingefahren werden. Trotz der deutlichen 8 Tore Niederlage in Forchheim, war die Stimmung während der Woche gut. Man befindet sich immer noch in der Findungsphase und somit sind solche Ausrutscher nicht gänzlich zu vermeiden. Dem Trainerteam war deshalb wichtig, dass die Mannschaft die trainierten Elemente umsetzt und, gegen einen starken Gegner, eine engagierte Leistung zeigt.

Die Partie ging ausgeglichen los und hatte schon in der dritten Minute ihren ersten Höhepunkt: der sehr agile und wendige Mittespieler der Turnerschaft prallte gegen den Unterarm von Steve und die Unparteiischen erkannten hierbei Absicht, sodass sich Stevie auf die Tribüne verabschieden durfte. Durch diese Entscheidung war der Mittelblock der Eisenbahner früh auseinandergerissen und musste sich neuformieren.

Dennoch war die Abwehr deutlich stabiler als in der Vorwoche und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Man hätte sich in der Anfangsphase schon deutlicher absetzen können, allerdings war die Chancenauswertung nicht optimal. Eine gesteigerte Konsequenz im Abschluss gepaart mit einer soliden Abwehr und einem gut aufgelegten Kicki im Tor, stellte die TS Herzogenaurach ab der 18. Minute vor einige Probleme und so konnte sich der ESV Express bis zur Pause einen kleinen 13:10 Vorsprung herauswerfen.

Zum Halbzeittee gab es keinen Kuchen, sondern einige Schlagworte bezüglich Abschlüssen und Umschaltspiel. Ansonsten war es zu diesem Zeitpunkt nur wichtig, dass die Konzentration hochgehalten wird und man den Start nach Wiederanpfiff nicht verschlafen wurde.

Die zweite Hälfte startete, wie die erste: es ging ausgeglichen hin und her und die Abwehrreihen standen im Fokus. Ab der 40. Minute konnten sich die Gäste, dank einiger Zeitstrafen gegen den ESV, bis auf einen Stand von 17:16 herankämpfen. In dieser Phase blickten die Schiedsrichter auf die Tribüne und sahen den sehr traurig und einsam wirkenden Steve.

Auf der Suche nach einem weiteren Tribünengast entschieden sich die Unparteiischen für unseren Max, einem herzensguten Menschen, der nicht einmal einer Fliege etwas zu Leide tun würde. Damit musste sich die Abwehr erneut neu sortieren, machte dies allerdings abermals hervorragend. Im Angriff wurden die Kreise von Fuchsi durch eine Manndeckung gestört, doch die übrige Mannschaft nutzte die entstandenen Lücken gut und konnte sich nach und nach absetzen.

Auch eine offene Deckung aller Abwehrspieler konnte keine Wendung mehr bringen, und so gewann eine gut aufgelegte Heimmannschaft am Ende mit 29:22 relativ deutlich.

Positiv zu erwähnen ist, dass sich Michi, nach seiner ewigen Leidenszeit, immer besser in die Abwehr integriert und auch im Angriff wieder zuschlagen kann. Die kommenden zwei Wochen sind spielfrei und werden dazu genutzt die an Körper und Leber entstandenen Schäden zu beseitigen und die Abläufe noch weiter zu perfektionieren. Das nächste Kräftemessen findet am 19.11. in Amberg, gegen den sehr stark gestarteten Aufsteiger statt.

Es spielten: Kick(TW), Müller(TW), Fuchs(8/4), Reber(5), Kuttenberger(4), Ehlis(3), Spreitzer(3), Bayer(2), Kainz(1), Meier K.(1), Lang(1), Cozma(1), Meier L., Müller,

 

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