Herren 2: Trotz Niederlage zufrieden!

FC Neunburg v.W. – ESV 1927 Regensburg II 26:23 (13:15)

Nach gefühlt ewiger Vorbereitung ging es spät im Jahr los für den Schienenersatzverkehr des ESV. Der Kohlekessel war gefüllt, das Tenderwasser am Sieden. Kurzum: die Männer waren heiß auf die neue Liga!

Ungünstigerweise fehlte Coach Städter aus diversen Gründen (Peter, hör endlich auf zu P…!!!) der komplette rechte Rückraum – den Strafenschaffner Miersch wird’s freuen!

Nachdem alle organisatorischen Unwegbarkeiten aus dem Weg geräumt waren, brach man nach Neunburg auf. Die Mannschaft der Gastgeber war im letzten Jahr Vierter geworden, man erwartete also ein schweres Spiel. Die Männer um Spielmacher Andreas Engel kamen gut ins Spiel. Man war auf die offensive Deckung der Gastgeber gut eingestellt und stellte selbst eine solide Deckung mit der nötigen Aggressivität. So schwankte das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit hin und her, wobei die Lokbesatzung stets ein bis zwei Tore in Führung war und folgerichtig auch mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit ging.
In der Halbzeit zeigten sich Coach Städter und Co-Trainer Kick zufrieden mit den gezeigten Leistungen, ermahnten ihre Spieler aber auch, weiter so konsequent zu spielen. Und gesagt, getan, ein super Start in die zweite Halbzeit – vier Tore Führung. Bis zum 14:18 lief die Ersatzlok wie geschmiert. Doch dann häuften sich unglückliche Szenen (Schaffner Gärtner fischte kurzzeitig im Trüben), Oldie Zulawski kam mit den 30 cm kürzeren Gegenspielern und der Regelauslegung der Schiedsrichter schwer zurecht und zu allem Überfluss häuften sich im Angriff die Fehlversuche. Tor um Tor holten die Gastgeber aus Neunburg auf, beim 20:20 war der Ausgleich erreicht. Doch wer nun dachte, die Männer vom ESV würden nun überrollt, der irrte. Tapfer stämmte sich die Lokbesatzung gegen die nun entfesselten Gastgeber. Der Spielstand schwankte hin und her, es wäre ein typisches Unentschieden gewesen. Leider hatte man die Rechnung dabei allerdings ohne die Zugbegleiter in Schwarz gemacht. Deren Fahrplan sah rote Karten für die Spieler Zulawski und Lautner der Lokbesatzung vor. Noch dazu holte sich unser Engelchen eine Hinausstellung ab – so spielte man die letzten 2 Minuten in doppelter Unterzahl. Das war nicht mehr zu kompensieren. Die Neunburger nutzten dies clever aus und gewannen am Ende durchaus nicht unverdient (aber ein wenig zu hoch) mit 26:23.
Fazit aus Sicht des Aufsteigers: Eine tolle Leistung der Truppe! Hut ab! Wir sind eindeutig in der Liga angekommen und brennen schon auf die nächsten Aufgaben. Diese werden allerdings nicht leichter. Nächste Woche geht es daheim gegen den Vorjahres-Vize Oberviechtach (Samstag, 14:30 Uhr im Bunker) danach muss man zur HG nach Hemau (Vorjahres-Dritter). Damit spielt man als Aufsteiger die ersten drei Spiele gegen die Vorjahres-Topteams! Wenn sich die Mannschaft allerdings weiter so verkauft, dann muss einem nicht bange um den Schienenersatzverkehr sein!

Die ESV-Herren spielten in folgender Aufstellung:

Matze Kien und Jakob Kiener (Tor), Tobias Oursin (5), Timo Reitinger (3), Andreas Engel (7/3), Vincent Gärtner (3), Yannick Lautner (1), Erich Zulawski (1), Johannes Barz, Simon Greifenstein (2), Samuel Eilers, Florian Micklitz, Florian Mertens (1)

BOL Ostbayern 18/19

Pos.MannschaftPktT(+/-)
1818
2816
3618
4SG Naabtal45
542
62-13
72-1
824
92-14
102-28
110-7
1200

BL Ostbayern 18/19

Pos.MannschaftPktT(+/-)
1ATSV Kelheim e.V00
2ESV 1927 (H2)00
3FC Neunburg v.W.00
4HC Sulzbach-Rosenberg00
5HC Weiden00
6HG Hemau/Beratzhausen00
7HV Oberviechtach II00
8SV Obertraubling00
9TS Regensburg00