Heimpremiere für neues ESV-Team

Coach Hermannstädter fordert Rehabilitation für die Klatsche in Waiblingen

 Von Robert Torunsky

Der VfL Waiblingen und der ESV 1927 Regensburg beendeten am 25. April die Saison 2014/2015 gemeinsam in der Sporthalle an der Dechbettener Brücke. Durch den 40:31-Erfolg tauschten die Oberpfälzerinnen mit den Schwäbinnen die Plätze und schoben sich noch auf den dritten Rang. Ziemlich genau fünf Monate später treffen sich die Teams an gleicher Stelle erneut und es gibt erneut Parallelen.

Beide Mannschaften sind vor Wochenfrist schlecht aus den Startlöchern gekommen: Während sich Waiblingen vor heimischer Kulisse dem HCD Gröbenzell denkbar knapp mit 20:21 geschlagen geben musste, gerieten die Regensburgerinnen beim SV Allensbach mit 20:45 unter die Räder. Und auch wenn die Leistungen völlig unterschiedlich waren, sind beide Niederlagen sehr ärgerlich: Während Waiblingen die Punkte in eigener Halle sicherlich einkalkuliert hatte, war ein Erfolg des ESV beim Zweitligaabsteiger angesichts der dünnen Personaldecke illusorisch.

Aber auch ohne Ines Flesch, Anna Fuhrmann, Doro Mooser und Andrea Bernardova, Sarah Stephan und den noch nicht spielberechtigten Last-Minute-Neuzugang Nikola Kubesova sind 28 Gegentore in der zweiten Hälfte absolut indiskutabel. Schlechter hätte das Drittliga-Debüt von Udo Hermannstädter kaum laufen können, doch das Schöne am Sport ist ja, dass sich bereits beim nächsten Anpfiff alles ändern kann. Die „Eisenbahnerinnen“ müssen aus dem Allensbach-Spiel ihre Lehren ziehen, aber auch gedanklich ein Ei über die Partie schlagen. Gegen Waiblingen sind Rekonvaleszentinnen wie Lavinia Albescu oder Jasmin Ellwanger einen Schritt weiter und allein das Mitwirken Kubesovas würde das Team enorm verstärken. Nach der Abreibung in Allensbach sind die Zuschauer gefordert, den verunsicherten Spielerinnen den Rücken zu stärken.

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Doch der Funke kann nur vom Feld auf die Tribüne überspringen: Die Protagonistinnen müssen mit bedingungslosem Kampf die Mission „Wiedergutmachung“ angehen, denn direkt nach dem hammerharten Auftaktprogramm gegen Allensbach und Waiblingen warten mit den Partien gegen Sulzbach/Leidersbach, Korb und Holzheim drei Partien in Serie, die im Kampf um den Klassenerhalt gewonnen werden müssen. Und das geht nur mit dem nötigen Selbstvertrauen, das sich die Regensburgerinnen mit einer guten Leistung gegen Waiblingen holen müssen.

Auch der VfL musste nach der Spielzeit 2014/2015 einen Umbruch verkraften: Vier Neuzugängen stehen fünf Abgänge gegenüber und das Team von Trainer Thomas Rost muss sich auch erst einmal im Ligabetrieb finden. Und genau darin besteht die Chance für die Gastgeberinnen, die in der Vorbereitung ja gezeigt haben, dass sie mit starken Gegnern mithalten können.

In diesem Sinne: neues Spiel, neues Glück!

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ESV 1927 Regensburg vs. SG Kappelwindeck/Steinbach

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