H2: 40 Minuten reichen nicht!

HG Hemau-Beratzhausen – ESV 1927 Regensburg II 25:18 (12:10)

Stark begonnen, ordentliche erste Hälfte und dann in die Einzelteile zerfallen. So muss wohl das Fazit des Ausfluges der Herren II vom ESV 1927 zur HG Hemau-Beratzhausen lauten. Aber der Reihe nach.

Durch etliche Krankmeldungen unter der Woche und gleichzeitigem Spiel der A-Jugend in Friedberg, standen Coach Silvio Städter ganze 6 eigentlich gesetzte Akteure nicht zur Verfügung. Dennoch konnte man noch einen Kader von 9 Feldspielern und 2 Torhütern aufbieten.
Dass es damit bei der jungen und vollbesetzten Truppe von Hemau nicht leicht werden würde, war wohl nicht nur den beiden Trainern des ESV bewusst. Aber: die Mannschaft um Anheizer Andreas Engel kam schwungvoll aus der Kabine.

Nach 2 gespielten Mintuen stand ein 0:3 auf der Anzeigetafel. Ungläubiges Staunen in der Halle allenthalben. Die Gastgeber wussten kurzzeitig nicht, wie ihnen geschah. Allerdings berappelten sie sich schnell und holten Tor um Tor auf. In der 18. Minute gingen die Hemauer zum ersten Mal in Führung, wenig später bei 9:7 zückte Coach Städter die grüne Karte.Das Spiel der Ersatzlok war einfach ins Stocken geraten. Gegen die offensive Abwehr der Gastgeber konnte man sich nicht durchsetzen. Wenn man dann mal durchkam wurden klare Chancen nicht verwertet. Somit ging die erste Halbzeit mit 12:10 verloren, obwohl man gut und gerne mit 3 Toren hätte führen können!

In der Halbzeit mahnten die beiden Trainer zum einen Ruhe im Spiel an! Mit klarem Kopf sollte man weiter spielen. So lange wie möglich dranbleiben. Auch die Laufbereitschaft derjenigen ohne Ball wurde thematisiert. Wie sonst soll man eine offensive 3:2:1-Deckung knacken?

Allein, alle Ratschläge der Coaches halfen nichts. Bis zur 43. Minute blieb man dran an den Hausherren – 15:13. Was dann folgte hinterließ beim Trainerduo ein wenig Fassungslosigkeit. Hemau ließ einen 6:0-Lauf folgen, das Spiel war innerhalb von 9 Minuten entschieden! Keiner der ESV-ler vermochte sich dem „HG-Express“ entgegenzustellen. Der Eilzug überrollte die durch die vielen Ausfälle deutlich geschwächte Dampflok.

Die Schlusssirene wirkte fast wie eine Erlösung. Die Männer des ESV waren einfach platt – der Kader von 9 Feldspielern an diesem Tag nicht ausreichend. Obwohl man durchaus in der ersten Halbzeit gezeigt hatte, dass auch mit dezimierter Truppe etwas drin gewesen wäre. Zumal die Gastgeber aus Hemau auch nicht gerade einen Sahnetag erwischt hatten. A propos Sahnetag: den erwischte unser Keeper Matze Kein! Ihm ist es zu verdanken, dass die Niederlage nicht deutlich höher ausfiel – eine ganz starke Leistung!

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass man beim ESV II an der Konstanz arbeiten muss. Nur 30 bis 45 Minuten guten Handballs reichen in der Bezirksliga nicht zum Bestehen. Konstanz erarbeitet man sich im Training. Und über einen Kader, der eben auch mal zwei, drei Spiele am Stück unverändert sein müsste. Daran werden die Männer um Kapitän Yannick Lautner arbeiten müssen.

Der ESV 1927 spielte in folgender Besetzung: Jakob Kiener und Matze Kien (Tor), Andreas Engel (3/1), Yannick Lautner (1), Timo Reitinger (3), Erich Zulawski (1), Samuel Eilers, Simon Greifenstein (2), Christian Voigt (8/2), Florian Micklitz, Stephan Spreitzer.

SV Obertraubling vs. ESV 27 Regensbg.

SV Obertraubling
BOL

ATSV Kelheim e.V vs. ESV 27 Regensbg. II

ATSV Kelheim e/V
BL Ost Herren

BOL
2019/20
SV Obertraubling

BOL
2019/20
Städt. Sporthalle Nord

BOL
2019/20
SG Auerbach/Pegnitz

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