ESV vertagt das Ende der Auswärtsmisere

REGENSBURG. Nun also ein 30:35 (15:20) bei der SG Bietigheim II und somit die achte Auswärtspleite in Serie: Seit einem halben Jahr müssen sich die Handballfrauen des Drittligisten ESV 1927 Regensburg mit leeren Händen wieder auf die Heimreise machen. Das letzte Erfolgserlebnis in der Fremde datiert vom 22. Oktober: 34:21 bei Schlusslicht Waiblingen/Korb II.

Der Negativserie ein Ende zu setzen ist erst ab September wieder ein Thema, da mit dem Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) gegen den TuS Metzingen II die Saison 2017/18 endet.

“Wir sind schon nach Bietigheim gefahren, um zu gewinnen. Man hatte aber nie das Gefühl, dass wir das Spiel kippen können”, bilanzierte Trainer Stefan von Frankenberg die Start-Ziel-Niederlage: “So blöd es bei 30 Toren klingt, wir haben vorne zu viele Fehler gemacht.” Gerade im Positionsangriff habe die zweite Mannschaft des deutschen Meisters vorgemacht, wie es geht: “Bietigheims Leute sind volle Kanne auf die Nahtstellen drauf gegangen.”

Von Frankenberg ergänzte: “Die sind individuell sehr stark, haben uns aber nicht auseinander gespielt, Bietigheims Spielerinnen sind halt durchmarschiert.” Mit dem Resultat Tor oder Strafwurf.

Der Unterschied zu seiner Truppe: “Wir müssen dahin hingehen, wo es wehtut. Und nicht seitlich weggehen, wo wir dann nur einen Freiwurf kriegen.” Der Coach betonte: “Spielerisch waren wir dem Gegner nicht unterlegen. Und die Gegenstöße vermeiden, das hat geklappt.”

Liga Süd: SG Bietigheim II - ESV 1927 Regensburg 35:30 (20:15).

Spielfilm: 5:1, 6:5, 8:7, 13:8, 14:11, 17:13, 20:15 - 22:17, 25:18, 26:21, 28:23, 31:24, 32:28, 35:30.

Strafwürfe: 6/6 - 7/5.

Strafminuten: 6 - 10.

Tore ESV: Brockschmidt 7, Negrutiu-Chirila 5, Drachsler 4, Vlachova, F. Peter, Fuhrmann je 3, Albescu, Rektorschik je 2, Weber 1.

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