ESV verpasst vorzeitigen Klassenerhalt

20:27-Niederlage in Herzogenaurach

Von Gerd Winkler

REGENSBURG. Die Handballfrauen des ESV 27 Regensburg müssen nach der 20:27(11:11)-Pleite bei Drittliga-Aufsteiger TS Herzogenaurach im Saisonendspurt konzentriert bei der Sache bleiben. Fünf Runden vor Schluss beträgt das Polster auf den Abstiegsplatz zehn, den die Mittelfranken weiterhin einnehmen, zwar sechs Zähler – allerdings: Das Restprogramm des ESV 27 ist nicht ohne. Es geht für den tabellenfünften ausschließlich gegen die Teams von Rang eins bis sechs. Außerdem hätten die Regensburgerinnen unter Berücksichtigung des 31:25-Hinspielsiegs bei Punktgleichheit mit Herzogenaurach das Nachsehen.

Unnötige Strafzeiten

„Die Einstellung und die Körpersprache hat mir in der zweiten Halbzeit gefehlt – das war das erste Mal, seit ich in Regensburg bin”, monierte Coach Stefan von Frankenberg: “Der Gegner hatte mehr Biss und den Sieg auch mehr gewollt als wir.” Hinzu kam, dass sich die Blau-Schwarzen unnötige Strafzeiten einhandelten.

Im ersten Abschnitt, der ausgeglichen mit 11:11 endete, stand zumindest die Positionsabwehr des ESV, während es vorne schon an Grundsätzlichem fehlte. „Wir haben uns ohne Ball nicht bewegt, dann ist es für jede Abwehr leicht”, analysierte von Frankenberg die bislang geringste Torausbeute in dieser Saison.

TS Herzogenaurach – ESV 27 Regensburg 27:20 (11:11).

Spielfilm: 1:2, 5:3, 7:5, 9:7, 11:11 – 14:12, 17:13, 20:14, 22:16, 24:18, 27:20.

Strafwürfe: 6/5 – 2/2.

Strafminuten: 6 – 14.

Tore ESV: Brockschmidt, Peter, Vlachova je 4, Weber 3/1, Drachsler 2, Albescu, Rektorschik je 1, Negrutiu-Chirila 1/1.

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