ESV empfängt Aufsteiger

ESV will Revanche gegen Aufsteiger

Die Derby-Niederlage im Spitzenspiel gegen den HCD Gröbenzell ist drei Wochen her und die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 hatten nicht nur mehr als Zeit genug, sich darüber zu ärgern, sondern auch eine für die Saisonphase außergewöhnlich lange Zeit zur Regeneration.

Gegen Gröbenzell hatten die Regensburgerinnen die Partie lange Zeit im Griff, bevor man vor der Pause in kurzer Zeit einen größeren Vorsprung aus der Hand gab. Ein direkt verwandelter Freiwurf mit dem Pausenpfiff versorgte die Gröbenzellerinnen mit dem Momentum, das sie nach dem Seitenwechsel zum Wenden des Blattes nutzten.

Ein direkt verwandelter Freiwurf kostete den ESV auch Ende Oktober bei Aufsteiger Kappelwindeck/Steinbach einen verdienten Zähler. Umso ärgerlicher war der Fakt, dass nicht nur das Gefühl in der Halle, sondern auch das Videostudium klar ergab, dass der Freiwurf nicht mehr hätte ausgeführt werden dürfen. Nichtsdestotrotz hätte ein besser gestellter Block den Sonntagswurf verhindern können und dieses Versäumnis sollte der jungen Mannschaft nun einfach nicht mehr passieren.

Im Gegensatz zum Hinspiel sind mit Franzi Peter und Nicole Lederer aber zwei wichtige Spielerinnen an Bord und das Trainergespann Stefan von Frankenberg/Ingo Gömmel hofft, dass auch Linkshänderin Andrea Vlachova, die gegen Gröbenzell praktisch nicht eingesetzt werden konnte, ihre muskulären Probleme im Wurfarm überwunden hat.

Nicht nur das Hinspiel hat gezeigt, dass Kappelwindeck/Steinbach nicht unterschätzt werden darf. Das Team hat sich mit 14:18 Punkten hervorragend positioniert und ist mit dieser Ausbeute nicht nur der beste Aufsteiger der Saison, sondern auch der der vergangenen Jahre. Ganz gerettet ist die SG angesichts von vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang zehn jedoch noch nicht und deswegen wird sie auch in der Domstadt ihre Chance suchen.

Nach dem Geschmack der Regensburgerinnen sind aber schon die beiden Zähler aus dem ersten Vergleich zu viel und deswegen wird das Heimteam alles daransetzen, die Punkte in der Sporthalle Königswiesen zu behalten. Auch im vorderen Tabellendrittel geht es sehr eng zu und die „Eisenbahnerinnen“ möchten im letzten Saisondrittel nicht mehr durchgereicht werden.

Dazu muss die Revanche definitiv gelingen, denn gerade die Auswärtsaufgaben in den kommenden Wochen haben es in sich. Personell kann das ESV-Trainergespann bis auf die Langzeitverletzten Nicole Schiegerl und Sophia Rektorschik aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen.

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