ESV Damen III noch nicht bereit für den Befreiungsschlag

50 gute Minuten reichen nicht aus für einen Sieg gegen Schierling/ Langquaid (16:22)

Die ESV Damen haben sich viel vorgenommen für diesen Spieltag. Man möchte die positiven Aktionen aus den letzten Spielen nutzen, um das Jahr 2018 gut abschließen zu können. Wie in den anderen Spielen zuvor ist den Eisenbahnerinnen bewusst, dass dies kein Selbstläufer werden würde. Ein bekanntes Gesicht steht auf der gegnerischen Seite. Torfrau Lisa Rüsing stand letzte Saison noch auf der Heimseite im Kasten.

Das erste Tor der Heimmannschaft wirft Neuling Tanja Kulig. Nach 13 gespielten Minuten liegt der ESV mit einem Tor vorne (4:3). Die weiteren Minuten geht es Kopf an Kopf weiter. Die Frauen der dritten Mannschaft zeigen ihr bestes Spiel in der Abwehr der Hinrunde. Ein echtes Durchkommen der Gäste zum Torraum lässt sie nicht zu. Wenn es dann doch so weit war, kann Torfrau Steffi Feist ihre Mannschaft schützen und den Torwurf an ihr abprallen lassen. Jedoch müssen die Gastgeberinnen stetig den Anschlusstreffen werfen. Unglücklich in den letzten Spielminuten endet die erste Halbzeit mit 9:11.

In der Pause fordern ehemalige Spielkollegin Anja Bräu und Spielertrainerin Maria Dirnberger ihre Mädels auf, sich zukonzentrieren und kleine technische Fehler zu vermeiden. Bei jedem Ballverlust würden die jungen Spielerinnen von Schierling Langquaid dies ausnützen, um ein schnelles Tor zu erzielen. In der zweiten Halbzeit versuchen die Eisenbahnerinnen weiter den Anschluss zu finden. Der Wille den Ball ins Netzt zu befördern wird belohnt. Mit einem Siebenmeter nach dem Anderen kann man bis zur 50. Spielminute fast ausgleichen 14:15. Dann geschieht es, die Konzentration lässt nach.

Der Wille zum Sieg jedoch nicht. Einzelaktionen sind gestartet worden und gescheitert. Mit einer vollen Bank können die Gäste gut ein- und auswechseln. Ein Tempogegenstoß nach dem Anderen vergrößert das Torverhältnis zugunsten von Schierling/ Langquaid. Leider schaffen die Domspatzerinnen es nicht, die gute Leistung, die sie in der ersten Halbzeit gezeigt hatten weitere 30 Minuten zu erbringen. So endet das letzte Spiel im Jahr 2018 mit einer Niederlage von 16:22.

Eine Chance zur Wiedergutmachung gibt es erst wieder ab Februar 2019. Nun heißt es 2018 abschließen und die guten Aktionen aus den Spielen heraus zu arbeiten. Bis zur Rückrunde hat man nun Zeit, sich zu regenerieren und noch mehr aneinander zu wachsen.

Es spielten: Feist (im Tor), Dümmler (2), Bruck (2/1), Kalb (3), Dirnberger, Kulig (1), Vehlow S. (4/3), Dörfler, Möller, Heger (2), Vehlow L. (2), Strauß

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