ESV 1927 Regensburg II verliert gegen die Bayernligareserve

Damen II verlieren gegen den HSV Bergtheim

zum Abschluss der Vorrunde mit 24:28 (10:16)

Die Geschichte dieser fünften Auswärtsniederlage ist eigentlich schnell erzählt. Gleich zu Beginn der Begegnung konnten die Donaustädterinnen etliche gute Einwurfmöglichkeiten nicht verwehrten. Trotz diesen nicht optimalen Starts konnte man das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch offen (Zwischenstand: 5:5 Tore) gestalten.

Doch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt merkte man einigen Spielerinnen des ESV 27 aufgrund ihrer Körpersprache an, dass sie den Glauben an die eigenen Stärken verloren, oder besser gesagt in der Kabine gelassen hatten. Mit hinzu kam, dass Jasmin (Mogli) Ellwanger aufgrund ihrer ersten drei Tore in Folge bereits ab der 5. Minute in Manndeckung genommen wurde.

So mussten die Gäste die Heimsieben bis zur 22. Spielminute bis auf fünf Tore davonziehen lassen. Weder in der Abwehr, noch im Angriff fanden die Gäste aus der Oberpfalz in der 1. Halbzeit die richtigen Mittel.  So war es nur logisch, dass man mit sechs Toren Rückstand (Halbzeitstand: 16:10 für den HSV Bergtheim II) in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst relativ wenig. Anstatt den Vorsprung zu verkürzen blieb der über weite Strecken der 2. Halbzeit relativ konstant. Erst zum Ende der Begegnung konnten man noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und den Rückstand bis zum Schlusspfiff auf vier Tore (Endstand: 24:28 Tore) verkürzen.

Fazit:

Leider konnten wir nicht an die gute Leistung vom Heimspiel gegen die HSG Pleichach anknüpfen. In der Abwehr ist es uns nicht gelungen die Lücken rechtzeitig zu schließen, dies ermöglichte dem HSV Bergtheim immer wieder einfache Tore. Aber auch unsere beiden sonst sehr guten Torhüterinnen hatten heute nicht ihren besten Tag.

Im Angriff haben wir es nicht verstanden, Mogli öfter in unser Spiel einzubinden, die Anspiele kamen viel zu selten und wenn dann meist zum falschen Zeitpunkt, um ihren Geschwindigkeits- und Dynamikvorteil in einfache Tore umzusetzen. Gut gespielt haben wir erst nachdem die Partie bereits endgültig zu Gunsten des HSV entschieden war.

Es war kurz und knapp gesagt einfach nicht unser Spiel. Schade, dass manche von uns die Köpfe bereits nach wenigen Minuten hängen lassen, nur weil es nicht gleich optimal läuft. Dann macht man sich gegenseitig Vorwürfe, anstatt sich wiederaufzubauen. So gewinnt man keine Spiele.

 

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht und Andrea Poschenrieder (beide Tor), Nina Peter (3), Kerstin Wyrwoll (4), Julia Sommerer (5/3), Conny Tillack (2), Patty Tillack (3), Barbara Hagl, Stefanie Wörl und Jasmin (Mogli) Ellwanger (7)

 

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