ES GEHT DOCH

Der weibliche Ersatzzug des ESV hat am Sonntag bewiesen, dass er doch kann und gewann beim Gastgeber Rimpar mit 17:26.

Unter der Führung von Trainerin Katja Goldbach fand das Team zu neuem Mut und setzte vieles der neu einstudierten Dinge aus dem neuen Konzept von Trainer Daniel Kessler, wenn auch noch unter kreativer Freiheit um. Daniel Kessler fand heute aus beruflichen Gründen nicht den Weg zum Spielfeldrand, durfte aber nach dem Spiel mit den sichtlich erleichterten Mädels über den ersten Sieg auf den sie nun schon eine Weile warteten, auf WhatsApp feiern.

Von Beginn an gaben die Eisenbahnerinnen die Führung nicht aus der Hand. So stand es 3:7 nach einer guten viertel Stunde. Spielerisch war dies die stärkste Phase der ESV Mädels. Ein lange vermisster Spielfluss der durch Auslösehandlungen beeinflusst wurde, bestimmte das Angriffsspiel. Zur Halbzeit konnte man die Führung auf 5:11 ausbauen.

Die Gastgeber unterstützen durch einige technische Fehler und taten sich mit der sehr gut stehenden Abwehr ihrer Gäste schwer. Auf grund Dessen versuchte es Rimpar in Hälfte zwei mit einem siebten Feldspieler. Dank des schnellen umschaltens einiger Spieler, gelang man zu einigen schnellen Toren aus dem eigenen 9 Meter Raum.

Aus Sicht der Eisenbahner wurde es wieder etwas huddelig. Und das Mannschaftssyndrom einfaches Bolzen, funktionierte nur bedingt. Man versuchte wieder Ordnung in das Spiel zu finden und sich an die neu einstudierten Laufwege zu halten und war erfolgreich.

Ein neuer Antrieb fand das Team auch in der neuen Spielerin Carina Vetter, die sich in ihrem zweiten Spiel mit 6 Toren und einer aufgeweckten Leistung, bereichernd in die Mannschaft eingefunden hat.

Beim Endstand von 17:26 war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet und ein Start-Ziel Erfolg.

Vielen Dank an die Aushilfe von Ex-Coach Paul Sommerer, der auf der Bank als Co unterstütze.

Es spielten:

Andrea Poschenrieder (Tor), Nina Peter, Kerstin Wyrwoll (2), Julia Sommerer (5/1), Linda Baumgardten (2/1), Sara Ohsam (2), Lea Kunz (2), Pia Klenk (3), Julia Geyr, Barbara Hagl, Carina Vetter (6), Jasmin Ellwanger (4)