Erstes Heimspiel nach sieben Wochen

ESV-Drittligahandballerinnen empfangen Bundesliga-Reserve aus Bietigheim

Das letzte Heimspiel der Drittliga-Handballerinnen ist mittlerweile schon sieben Wochen her und die Regensburger Handballfans haben erstmalig seit dem 3. Dezember, dem 22:22-Unentschieden gegen die HSG Freiburg, am Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 19.30 Uhr wieder die Gelegenheit, ihre Lieblinge in der altehrwürdigen Halle an der Dechbettener Brücke anzufeuern.

Apropos Unentschieden, mit diesem Resultat startete der ESV nicht nur am vergangenen Sonntag ins neue Handballjahr 2017 (27:27-Unentschieden beim VfL Waiblingen), auch das Hinspiel gegen die SG Bietigheim/Bissingen II am 25. September endete mit einem Remis (26:26).

Angesichts der prominenten Ausfälle und der Tatsache, dass der Ausgleichstreffer, ein nervenstark verwandelter Siebenmeter von Franzi Peter, in Waiblingen erst nach der Schlusssirene fiel, kann man von einem geglückten Start ins neue Jahr sprechen. Der ESV präsentierte sich gegenüber seinem letzten Auftritt, der nicht eingeplanten Niederlage beim Vorletzten Brombach, deutlich verbessert und hatte sich den Zähler redlich verdient.

Dadurch konnten die Oberpfälzerinnen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf aktuell drei Punkte ein wenig vergrößern. Um erstmal ein wenig durchatmen zu können, sollte ein „Zweier“ gegen den Tabellensechsten Bietigheim (12:12 Punkte) her. Keine leichte Aufgabe, denn die Reserve des Bundesliga-Spitzenreiters aus der Nähe von Stuttgart verfügt über viel talentierte Spielerinnen im Kader.

ESV-Trainerin Judith Pimpl hofft, personell wieder die ein der andere Alternative mehr zur Verfügung zu haben. Mit mehr Wechselmöglichkeiten, dem Kampfgeist aus Waiblingen und dem Heimvorteil sollen die Punkte in Regensburg bleiben und die ausbaufähige Heimbilanz verbessert werden.