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Erfahrene Linkshänderin verstärkt die ESV Handball-Damen

Neuzugang für ESV-Rückraum

Ungarin Julia Smideliusz verstärkt „Bunker Ladies“ 

Julia Smideliusz (Foto: H.C. Wagner)

Knapp zwei Monate vor Saisonstart in der 2. Handball-Bundesliga Frauen freut sich der ESV 1927 Regensburg über einen weiteren Neuzugang. Julia Smideliusz verstärkt ab sofort das Team von Trainer Csaba Szücs, der auch den Kontakt zu der rechten Rückraumspielerin hergestellt hatte. Julia Smedeliusz kann eine beeindruckende Vita vorweisen: In ihrer Heimat Ungarn trug die Linkshänderin das Trikot der Jugendnationalmannschaft und spielte zunächst für den Ausnahmeklub Györi ETO KC.

Weitere Stationen waren Ferencvaros Budapest, wo sie 2006/07 die Ungarische Meisterschaft gewann, und anschließend Veszprem Barabas KC. 2010 wechselte sie mit gerade 22 Jahren nach Deutschland zum Zweitligisten TuS Metzingen, mit dem Smideliusz 2012 den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern konnte. Die zweite Station in Deutschland war dann ab der Saison 2014/15 der TV Nellingen. Auch mit den Schwaben Hornets gelang der 1,78 Meter großen Rückraumspielerin das Kunststück, in die oberste Spielklasse aufzusteigen.

Nach der Saison 2016/17 unterbrach Smideliusz ihre Leistungssportkarriere. Die Kauffrau für Büromanagement arbeitet seit einigen Jahren für einen bekannten Farbenhersteller in ihrem Wohnort Essenbach, wo sie über eine Arbeitskollegin wieder mit dem Handball in Berührung kam. Ihr Comeback Ende 2019 bei der TG Landshut währte aufgrund von Corona aber nur kurze Zeit. Beim Probetraining in Regensburg vor einigen Wochen hinterließ die 33-Jährige einen guten Eindruck und legte viel Spielwitz an den Tag.

„Man hat gleich gemerkt, dass Julia auf höchstem Niveau gespielt hat und sehr gut ausgebildet ist“, sagte Trainer Csaba Szücs. „Unserer jungen Mannschaft tut Erfahrung gut und ich freue mich, dass es Julia noch einmal wissen will.“ Smideliusz soll Goalgetterin Franzi Peter entlasten, die in den Aufstiegsspielen noch die einzige Linkshänderin im Rückraum war. „Ich werde die nächsten Wochen hart arbeiten, um auf Zweitliganiveau zu kommen, aber ich nehme die Herausforderung an und freue mich darauf“, sagt Julia Smideliusz.