Endlich wieder ein Heimspiel: ESV empfängt Zweitliga-Reserve aus Ketsch

Nach drei Auswärtsspielen in Serie dürfen die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg am Sonntag endlich wieder in eigener Halle antreten. Die Tabellenführung sind die „Eisenbahnerinnen“ nach zwei Niederlagen in Folge los, doch das kann auch nicht der Anspruch sein – gerade angesichts der personellen Situation.

In Gröbenzell und Kappelwindeck/Steinbach fehlten mit Franzi Peter und Nicole Lederer zentrale Spielerinnen, wenngleich es gegen den starken Aufsteiger beim unglücklichen 27:28 durch einen Last-Second-Freiwurf es trotzdem zu einem Punktgewinn hätte reichen müssen. Dennoch: 8:4 Punkte sind angesichts der bisherigen Gegner – Regensburg spielte bislang auswärts beim Ersten, Zweiten, Dritten und Fünften – sehr respektabel. Die Bilanz soll am ungewohnten Sonntagsspiel weiter verbessert werden.

Mit der TSG Ketsch II haben die Oberpfälzerinnen ohnehin noch eine Rechnung offen, denn in der vergangenen Runde gab es eine Ein-Tor-Heimniederlage im Bunker zu beklagen. Diesmal treffen die beiden Teams in der Sporthalle Königswiesen aufeinander und dort ist der ESV in dieser Runde bislang unbesiegt. Der letzte Auftritt im Ausweichquartier gegen Haunstetten am 30. September war ein Handballfest und die Verantwortlichen hoffen auf eine ähnliche Stimmung.

Bei einer Zweitligareserve weiß man nie, mit welcher Aufstellung sie antreten wird und aufgrund der Vorjahreserfahrung ist doppelte Vorsicht geboten. Das Trainergespann Stefan von Frankenberg/Ingo Gömmel kann erstmalig in dieser Saison mit Nicole Lederer planen, die nach ihrem komplizierten Nasenbruch vor Wochenfrist ihr ESV-Pflichtspieldebüt in der Reserve feierte, um Spielpraxis zu bekommen. Bei Linkshänderin Peter siegt es noch nicht ganz so gut aus, die Knöchelverletzung soll angesichts des anstehenden Pensums aber auch vollständig verheilen.

Nach sechs Wochen ohne Heimspiel brennt die Mannschaft auf ihren Auftritt und möchte die blütenweiße Weste auf eigenem Parkett behalten.