Empfindliche Niederlage der Damen II

Empfindliche 26:15 (15:7) Auswärtsniederlage des ESV 27 Regensburg II gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld

Leider kein Aprilscherz

Wie auch schon gegen die SG Kunstadt/Weidhausen fanden die Gäste aus Regensburg von Beginn an nicht ins und auch nicht zu ihrem Spiel. Daran änderte auch die von Beginn an praktizierte  kurze Deckung gegen Nabburg/Schwarzenfelds gefährlichste Angreiferin Ramona Völkl-Simbeck nichts.

Immer wieder gelang es den Gastgeberinnen die Abwehr des ESV 27 auszuhebeln und einfache Tore über die Außenpositionen oder im Eins gegen Eins zu erzielen. Viel zu behäbig wirkte die sonst doch so sichere Abwehr der Gäste. Daran konnte auch Susanne (Ursl) Große, die während der gesamten Begegnung eine sehr gute Leistung zeigte, nichts ändern.

Bereits nach 6 ½ Spielminuten sah sich das Trainerduo Croitoru/Sommerer genötigt ihr Team-Timeout zu nehmen. Doch dieser Versuch den Lauf des Gegners zu unterbinden und endlich Ruhe in die eigenen Angriffsaktionen und die teils desorientierte Deckung zu bekommen, verpuffte.

Nabburg/Schwarzenfeld spielte weiter aggressiv in der Deckung und schnell aus der Abwehr heraus. Manches Mal konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, als ginge dies alles viel zu schnell für die Gäste. Mangelndes Rückzugsverhalten und viele technische Fehler im Angriff auf Regensburger Seite spielten der HSG zusätzlich in die Karten. So war es wenig verwunderlich, dass beim Stand von 15:7 für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten den Vorsprung der HSG binnen fünf Spielminuten auf 16:11 verkürzen. Hoffnung keimte auf im Regensburger Lager die schon verloren geglaubte Partie doch noch drehen zu können. Aber diesem kurz aufflammenden Hoffnungsschimmer folgte eine 17 minütige Torflaute, wobei nicht weniger als zehn klarste Einwurfmöglichkeiten ungenutzt blieben.

Die HSG hingegen nutzte diese neuerliche  Schwächephase zur endgültigen Entscheidung, ohne selbst großartigen Handball zu spielen. So musste sich der ESV 27 Regensburg im Oberpfalz-Derby gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld mit 26:15 geschlagen geben.

 

Fazit:

Glückwunsch an die HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Sie haben heute das auf die Platte gebracht was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Aggressiv in den Zweikämpfen, mit Tempo aus der Abwehr heraus spielen. Leider ist uns heute fast überhaupt nichts gelungen und alles auf den ungeharzten und mit viel Luft versehenen Ball zu schieben wäre glaube ich, zu einfach.

Lediglich Susanne Große im Tor und Barbara Hagl am Kreis haben heute eine gute Leistung gebracht. Vieles andere blieb Stückwerk. Selbst unsere erfahrenen Spielerinnen haben es heute nicht geschafft Ruhe in unsere Aktionen in Abwehr und Angriff zu bekommen.

Nächste Woche geht es gegen den Tabellenletzten aus Lichtenau. Da haben wir in der Vorrunde gut und gerne 15-20 Chancen frei am Kreis liegen lassen und schlussendlich zu recht verloren. Da geht es auch darum sich für diese verkorkste Leistung im Hinspiel zu rehabilitieren.

 

Aufstellung mit Toren:

Susanne Große (Tor), Nina Peter, Julia Sommerer (5/2), Katja Goldbach (2), Conny Tillack, Patty Tillack (1), Lea Kunz (2), Pia Klenk, Stefanie Wörl, Barbara Hagl (2) und Jasmin (Mogli) Ellwanger (3)

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