Eisenbahnerinnen stehen sich selbst im Weg (25:23)

Zu ungewohnter Anpfiffzeit am vergangenen Samstag standen sich die ESV 1927 Damen 2 und der HC Sulzbach um 14 Uhr in der Krötenseehalle gegenüber. Im drittletzten Saisonspiel wollten die Domstädterinnen zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.

Die Partie startete gut für die Domstädterinnen. Nach 3 Minuten gingen sie bereits mit 0:2 Toren in Führung. Erst nach 4 Minuten und einem missglücktem Sieben Meter konnten die Gastgeberinnen ihr erstes Tor erzielen. Ein Kopf-an-Kopf Rennen begann. Keines der Mannschaften konnte sich wirklich absetzen. Die ersten Verwarnungen fielen auf beiden Seiten schon nach den ersten 5 Minuten. Wie Trainergespann Sommerer und Croitoru schon in der Kabine prophezeit hatten, kann dieses Spiel nur durch eine gute Abwehrleistung gewonnen werden.

Man wusste, dass die Gegnerinnen schnell auf den Beinen und die Eins gegen Eins Aktionen bevorzugen würden. Kooperation und Kommunikation im Team sind in der Abwehr gefragt. Tor um Tor mussten sich beide Mannschaften gut erkämpfen. Mit nur einem Tor weniger gingen die Regensburgerinnen 12:11 in die Halbzeitpause.

Trainer Sommerer erwartete mehr Disziplin in der Abwehr und 100% Konzentration im Torabschluss. Die kleinen individuellen technischen Fehler sollen dabei möglichst vermieden werden. „Weniger spekulieren und kompakt in der Abwehrformation bleiben“ forderte Trainerin Croitoru. Der Handballkrimi ging, wie es schon in der ersten Halbzeit begann, weiter. Sobald der HC ein Tor erzielen konnte, beförderte eine Regensburgerin den Ball in den Kasten der Gastgeberinnen.

So stand es in der 36. Spielminute 14:14, in der 46. Spielminute 17:17 und zuletzt in der 49. Spielminute 18:18. Ab dieser Spielminute gelang den ESV 1927 Damen 2 nicht mehr das, was sie sich vorgenommen hatten. Der Fehlerteufel schlich sich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr ein. Man ließ sich aus der Reserve locken und hinterließ eine Lücke in der Abwehrformation.

Poschenrieder, die eine überragende Torwartleistung zeigen konnte, gelang es am Ende auch nicht mehr ihre Mädels im Spiel zu halten. In der 52. Minute ging der HC Sulzbach zum ersten Mal mit 3 Toren in Führung (21:18). 3 Minuten vor Spielende konnte man sich noch ein letztes Mal auf ein Tor annähern (22:21). Am Ende verlieren die Domstädterinnen das Spiel mit 25:23.

„Die Mädels haben ein großes Potenzial für die Landesliga. Warum sie diese nicht stetig abrufen können, ist uns ebenfalls ein Rätsel“ so Sommerer. Jetzt heißt es Daumen drücken für die letzten zwei Saisonspiele. Am kommenden Samstag 21.04.2018 heißen die Eisenbahnerinnen die Spielerinnen der  HSG Freising-Neufarn im Heimbunker der ESV 1927 Regenburg willkommen.

 

Es spielten: Baumgardten (2), Bertuccini (8), Dirnberger, Ellwanger (3), Goldbach (3), Hecht (TW), Klenk (1), Peter (2), Poschenrieder (TW), Sommerer, Tillack (2), Vehlow (1), Wörl, Wyrwoll (1)