Eisenbahn überfährt Adler

ESV Lok siegt mit 28:23 gegen Adler Reserve

Eine Woche nach der bitteren Auswärtsniederlage gegen Tabellenführer Auerbach, stand das Regensburger Derby auf dem Spielplan. Vor allem die konstante Abschlussschwäche war ausschlaggebend dafür, dass die Auerbacher in dieser Saison noch ungeschlagen sind. Um das Derby erfolgreich zu gestalten, musste sich das unbedingt ändern. Noch dazu erwartete man mit der SG Reserve wohl das ausgeglichenste Team der Liga. Müller und Vater kehrten nach Wellness- bzw. Verletzungspause wieder ins Team zurück, dafür standen Oursin und Reber nicht zur Verfügung.

Anfangs kamen beide Abwehrreihen gut ins Spiel, wodurch sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Höhepunkten ergab. Das ESV-Spiel im Angriff war verbessert zur vorangegangenen Woche, allerdings noch entfernt von der Dynamik, die sich das Trainergespann vorstellt. Nach guten 15 Minuten konnten sich die Eisenbahner erstmals auf zwei Tore (7:5) absetzen. Man hatte es bis dato schon oft geschafft, dass die Schiedsrichter passives Spiel anzeigten, aber am Ende trotzdem das Tor bekommen. Aufgrund der wirklich guten Abwehrreihen und Torhüter auf beiden Seiten, kam die Torausbeute in der ersten Hälfte auf beiden Seiten zu kurz. Man verabschiedete sich mit 11:8 in die Pause.

Bis zur 48. Minute ging das Spiel hin und her, ohne dass eine Mannschaft Oberwasser gewinnen konnte. Weder gelang es den Gästen auf weniger als zwei Tore zu verkürzten (16:14 39.Minute), noch konnte sich der ESV auf mehr als vier Tore absetzen. Man merkte aber schon in dieser Phase, dass der ESV Angriff deutlich besser in Schwung kommt und auch die Laufwege besser aufeinander abgestimmt waren. Auch bei den Fehlerquote im eigenen Spiel war deutlich geringer als noch in der ersten Hälfte. Es sah zunehmend nach dem Spiel aus, das man spielen will. Diese Faktoren, gepaart mit einem konsequenten und konzentrierten Abschluss waren der Schlüssel dafür, dass man in der Folge den Vorsprung bis auf acht Tore ausbauen konnte (27:19, 56.Minute). Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt gewonnen und den Gästen gelang noch ein wenig Ergebnis Kosmetik. Endstand 28:23.

Fazit: Vor allem in der zweiten Hälfte war eine deutliche Verbesserung zu den vorangegangenen Spielen zu erkennen. Die Rädchen im Angriff greifen geschmeidiger ineinander und bei Wurfauswahl und Abschluss scheint der Kopf auch aktiv zu sein. Wenn der Fortschritt in den kommenden zwei Wochen anhält, kann man mit einem guten Gefühl auf das Spiel gegen Erlangen-Niederlindach schauen. Das spielfreie Wochenende gibt auch den angeschlagenen Spielern eine gute Möglichkeit sich zu regenerieren.


Positivbeide Torhüter zeigten während ihres Einsatzes, dass sie zu den besten der Liga gehören
Volle Zuschauerränge
Konsequentes Spiel
Nico ohne Verwarnung
NegativGibt es nach einem Derbysieg nicht!
KuriosTeo als Ronaldinho, verwechselt die Sportart und düpiert den Gegner

Es spielten:

Miersch, Müller R. (beide TW), Ehlis (5), Mertens (5/1), Müller S. (4), Groß (4/2), Simbeck, Vater (je 3), Fuchs (2), Bayer, Faizi (je 1), Deml, Schaller, Zulawski

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