Die Saison neigt sich dem Ende zu

A-Junioren nutzen Heimvorteil

REGENSBURG. Am vorletzten Bayernliga-Spieltag bestätigten die Handball-A-Junioren des ESV 27 Regensburg den Aufwärtstrend in der Rückrunde: Gegen den ebenfalls seit Dezember deutlich mehr Punkte einfahrenden TSV Herrsching gewannen die Eisenbahner das letzte Heimspiel 20:18 (11:9).

„Das war kein lascher Saisonausgang, das war intensiv und heftig“, resümierte Coach Lutz Baumgardten den von Taktik und „drei überragenden Keepern“, inklusive der ESVler Philipp Stahl und Jakob Kiener, geprägten Abnützungskampf. Ohne den langzeitverletzten Leistungsträger Kris Lehner fehlte mit Jannis Malende der zweite Schüsselspieler im Abwehrverband.

Deshalb im Mittelblock mit den Kreisläufern Niko Zulawski und Johannes Barz war das Spiel des ESV 27 limitiert: „Auf die erste und zweite Welle mussten wir verzichten“, bedauerte Baumgardten, der mit Abwehr/Angriffwechseln für Verschnaufpausen sorgte. Herrsching machte sich noch Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft und reizte nach der Pause an Taktik einiges alles aus: Hinten eine kurze Deckung gegen den Bayernliga-Torschützenkönig Moritz Vater, vorne in den letzten zehn Minuten der Einsatz eines siebten Feldspielers. Die Schlüsselszene war der Treffer zum 18:15 von ESV-Keeper  Kiener ins verlassene Gästetor.

Spielfilm: 3:0, 4:3, 5:6, 7:8, 11:9 – 13:11, 14:15, 18:16, 19:18, 20:18. Strafwürfe: 2/2 – 3/1. Strafminuten: 2 – 8.

Tore ESV: Vater 9/2, Lengsfeld 3, Simbeck 2, Mertens, Zulawski, Kiener, Greifenstein, Barz, Saller.

B-Juniorinnen unterliegen dem Tabellenzweiten.

Ebenfalls im Saisonendspurt befinden sich die B-Juniorinnen des ESV 27. Im letzten Auswärtsspiel unterlagen die Blau-Schwarzen dem Bayernliga-Zweiten TSV Haunstetten mit 24:30 – nach 16:11-Pausenführung. „Regelkonform: ja – aber für mich war’s mit zu wenig Körperkontakt“, kommentierte Thomas Kollmer die beidseitige Strafzeitenflut: „Die Schiedsrichter haben etwas kleinlich gepfiffen, die Strafen sind zu schnell ausgesprochen worden“.

Den Trainer hat’s mit „Rot“ auch getroffen: „Draußen ein kleiner Aufreger – und du bist am Pranger gestanden“. Haunstettens überfallartige schnelle Mitte unterband Kollmer früh (5.) mit einer Auszeit: „Wir haben eine klare Absprache getroffen, wer was zu machen hat“. Bis zur Halbzeit zog man, auch dank der Schlagwürfe von Sophia Peter, auf 16:11 davon. Doch der Schwung ging ohne vom TSV erzwungen verloren. Serienweise ging der Ball beim Gegenstoß verloren.

Spielfilm: 2:3, 4:6, 6:9, 7:12, 10:13, 11:16 – 16:17, 20:18, 22:20, 25:21, 27:23, 30:24. Strafwürfe: 5/4 – 2/1. Strafminuten: 14 – 12. Rot: Gaugenrieder (TSV, 24.) – Kollmer (Trainer ESV, 41.).

Tore ESV: S. Peter 6, Lehner 6/1, Becher 3, Kessler, Baur, Kollmer je 2, Hampl, Höllriegl, Röhrl. (owi)

Autor: Gerd Winkler

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

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