„Die richtige Reaktion!“

A-Juniorinnen finden im zweiten Spiel in die Saison

Nachdem das für Ende September geplante Derby gegen die SG Mintraching/Neutraubling auf Gegnerwunsch verlegt wurde, stiegen die A-Juniorinnen am 3. Oktober in die Saison ein. Gegner war mit Vorjahresvizemeister Forst United gleich ein Titelkandidat, der schon ein Spiel (31:24-Sieg in Erlangen) bestritten hatte. Die ESV-Mädels spielten sich gegen die im Schnitt deutlich älteren Gegnerinnen eine Vielzahl an Möglichkeiten, doch sie scheiterten zu oft an der überragenden Gästetorhüterin. Der 13:14-Halbzeitstand ließ jedoch alle Möglichkeiten. Dachte man zumindest, denn im zweiten Durchgang wurde die Chancenverwertung noch schlechter. Die freistehenden Fehlwürfe wurden immer durch Gegenkonter bestraft und so enteilte Forst United schnell.

Die 21:32-Niederlage fiel dann zu einige Tore zu hoch aus, ging aber insgesamt völlig in Ordnung. „Die Vorbereitung auf das Spiel war alles andere als ideal und dann ist mit Lea Röhrl kurzfristig noch eine Schlüsselspielerin ausgefallen“, beschrieb Trainer Jan Kauer die ungünstigen Vorzeichen. „Dennoch war die Chancenverwertung indiskutabel, die Rückwärtsbegegnung schlecht und die Abwehr im Positionsangriff viel zu passiv“, ergänzte sein Kollege Robert Torunsky. „Ich denke, die Mädels haben aus dem Spiel viel gelernt. “Es spielten:Tor: Theresa Stahl, Lisa PreisslerFeld: Sophia Peter 8/1, Annalena Kessler 4, Clara Richthammer 3/2, Andreea Popovici 3/3, Eva-Maria Höllriegl 2, Lena Heid 1 sowie Maike Baur, Luzie Schürzinger, Julia Herrmann und Pauline Stumpf. Im zweiten Spiel wartete am Sonntag, 13. Oktober der erste Auswärtsauftritt beim Dauerrivalen HC Erlangen.

Gegen die Mittelfranken hatte man in der Quali völlig unnötig verloren und das sollte über 60 Minuten nicht passieren. Der ESV war erneut nicht komplett, das Trainergespann Torunsky/Kauer konnte aber im Gegensatz zur Partie gegen Forst United seine Stammformation aufbieten, da Halblinks Lea Röhrl wieder mit an Bord war. „Mit Lea sind wir einfach eine andere Mannschaft. Ihre Wurfkraft aus dem Rückraum und auch ihre Präsenz in der Abwehr haben uns im ersten Spiel brutal gefehlt“, freute sich Robert Torunsky über die Rückkehr.

Die ESV-Mädels präsentierten sich in der Offensive deutlich treffsicherer und waren von allen Positionen erfolgreich. Lena Heid war gegen ihren Ex-Verein eine Bank und ermöglichte den Rückraumspielerinnen viele gute Wurfchancen. Die wenigen schwächeren Aktionen ihrer Vorderleute bügelte die hervorragend aufgelegte Torhüterin Theresa Stahl mit einigen Glanzparaden aus. Dadurch lag der ESV mit 15:9 in Front und eine Sekunde vor der Sirene netzte die starke Annalena Kessler zum 16:9. Die Schiris erkannten auf Tor – um sich dann noch umzuentscheiden.

Nach der Pause stand dann zur großen Verwunderung aller ein 14:9 auf der Anzeigetafel – das Resultat wurde trotz aller Proteste nicht korrigiert. Die ESV-Mädels hatten nun richtig Wut im Bauch und wandelten dies in positive Energie um. Die sportliche Antwort fiel deftig für Erlangen aus: Regensburg spielte wie aus einem Guss und fuhr den Gegner mit 29:15 (31:15!) weg. Jan Kauer lobte das gesamte Team, das von Position 1 bis 9 überzeugt hatte. „Das war die richtige Reaktion auf das erste Spiel, jetzt sind wir in der Saison angekommen.“

Es spielten:

Tor: Theresa Stahl

Feld: Sophia Peter 8, Annalena Kessler 7/2, Lea Röhrl 4, Eva Maria-Höllriegl, Lena Heid je 3, Clara Richthammer 3/1, Julia Herrmann 1 und Maike Baur.

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