Deutschland beendet U18-WM auf Rang 11

Bratislava. Nur einem Tag nach dem genauso unglücklichen Achtelfinalaus gegen Schweden am späten Mittwochabend mussten die deutschen U18-Juniorinnen am Donnerstagnachmittag bei der Handball-Weltmeisterschaft in der Slowakei gegen Brasilien antreten. Zu Beginn merkte man dem Team der Bundestrainer Frank Hamann und Zuzana Povarznikova noch an, dass neben der Müdigkeit auch noch die Enttäuschung in den Knochen steckte.

Die tolle Aufholjagd gegen Schweden hatte den noch amtierenden Vize-Weltmeister viele Körner gekostet, doch sie war nicht von Erfolg gekrönt: Trotz mangelnder Torgefahr aus der Distanz und einigen technischen Fehlern zu viel hätte Deutschland das Blatt beinahe noch gewendet, doch eine vergebene hundertprozentige Torgelegenheit in der Schlussminute besiegelte die 20:22-Niederlage dann endgültig.

Gegen Brasilien lief es in der Offensive zunächst überhaupt nicht rund: Nur sechs eigene Treffer in Durchgang eins waren eine indiskutable Leistung. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich das Team aber erheblich: Angeführt von der erneut als beste Werferin glänzenden Linkshänderin Franziska Peter (ESV 1927 Regensburg), die sieben Treffer erzielte, gelang Deutschland nach einem weiteren Kraftakt noch die Wende und ein knapper 18:17-Erfolg.

„Mit der ersten Hälfte können wir absolut nicht zufrieden sein. Insgesamt gehen wir aber mit einem leicht positiven Gefühl aus diesem Spiel heraus. Wir sind froh, dass wir uns am Ende noch den elften Platz sichern konnten und beenden die Weltmeisterschaft mit einem versöhnlichen Abschluss“

, sagte Trainer Frank Hamann kurz nach dem Abpfiff.

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