Derby Sieg

Spielbericht

ESV 1927 Regensburg : SG Regensburg II 31:28 (16:12)

Nachdem das Spiel vor Wochenfrist mit 30:24 an den Konkurrenten aus Neutraubling verloren ging, wollte sich die Mannschaft vor heimischer Kulisse keine Blöße geben. Vor allem die vielen technischen Unsicherheiten führten zu der deutlichen Niederlage in Neutraubling. Es galt also diese Fehler zu reduzieren und trotzdem einen schnellen Ball zu spielen. Da das Derby von der gegnerischen Seite als „Duell der Duelle“ (und noch vieles mehr) betitelt wurde, war klar, dass sich die Jungs um Spielertrainer Sigl für die bittere Niederlage im Hinspiel rehabilitieren wollten. Um das von vornherein klarzustellen: Es wurde nichts.

Doch alles der Reihe nach. Coach Goldbach stellte seine Mannen auf ein intensives und leidenschaftliches Spiel ein, ohne zu vergessen, dass vor allem der Kopf über Sieg und Niederlage entscheiden würde. Das Spiel begann ausgeglichen und beide Seiten waren nicht hundertprozentig geordnet in der Abwehr, sodass bis zum 8:8 keine Mannschaft wirklich die Oberhand gewinnen konnte. Anschließend gelang es dem ESV ein temporeicheres Angriffsspiel, aber auch eine stabilere Abwehr auf die Beine zu stellen. Ergebnis dieser Leistungssteigerung war eine 16:12 Pausenführung.

Die Gäste kamen zu Beginn der zweiten Hälfte besser in die Partie und konnten zwischenzeitlich zum 20:20 ausgleichen. Es war zu diesem Zeitpunkt wieder eine offene Partie. Erfreulicherweise behielten die Akteure der Eisenbahner einen kühlen Kopf und fokussierten sich wieder auf eine solide Abwehr und schnelles Umschaltspiel. Im gebundenen Positionsangriff wurden die Auslösehandlungen kontinuierlich und konzentriert gespielt, wodurch der Ball immer wieder den Weg zu Max an den Kreis fand. Beim Stand 29:26 schien der ESV schon auf das sichere Siegergleis eingebogen, aber die einzige längere Phase der Unkonzentriertheit, ließ die Zuschauer 5 Minuten auf das 30. Tor warten. Am Ende klappte es dann aber auch wieder mit dem Tore werfen und es wurde ein 31:28 Sieg errungen.

Eine konzentrierte Leistung, bei der die eigenen Fehler auf ein Minimum reduziert wurden, führte zu diesem Sieg. Hätte man diese Leistung kontinuierlicher abrufen können, wäre am Ende der Saison vielleicht mehr als ein guter fünfter Platz im Bereich des Möglichen gewesen. Dennoch können alle Beteiligten stolz auf sich und das geleistete sein und sich schon auf eine schweißtreibende Vorbereitung freuen.

Vielen Dank auch an alle Fans, die uns während der ganzen Saison unterstützt haben und an alle die, die dafür gesorgt haben, dass wir unserem altehrwürdigen grünen Bunkerboden einen kulinarisch gebührenden Abschied bereiten konnten.

Es spielten: Müller R. (TW), Neveling (TW), Müller S. (6), Fuchs (6/1), Bayer (5), Reber (5), Meier K. (3), Grusa (2), Ehlis (2), Spreitzer (1), Meier L. (1), Reitinger, Kainz, Saller

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