Der ESV rockt, das Final Four lockt!

A-Jugend auf der Überholspur

Die A-Jugend gewinnt das Nachbarschaftsduell mit 27: 22 (11:12)

Nach dem hart erkämpften 27:22 Sieg gegen den bis dahin minuspunktgleichen Tabellennachbarn TSV Friedberg steht die A-Jugend endlich auf dem zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Final Four berechtigt. Man könnte sich – bei noch zwei ausstehenden Spielen – theoretisch sogar noch eine Niederlage leisten, da bei möglicher Punktgleichheit mit Friedberg der direkte Vergleich den Ausschlag geben würde, den die Eisenbahner klar für sich entschieden haben (ein Unentschieden, ein Sieg). Aber die Jungs befinden sich gerade auf der Überholspur, also besteht kein Grund, jetzt den Fuß vom Gaspedal zu nehmen!

Eigentlich wollte man auf Seiten des ESV zum ersten Mal in dieser Saison komplett auflaufen, aber Leistungsträger (und Pechvogel Kris) verletzte sich (wieder!) im Abschlusstraining und musste nach dem Aufwärmen endgültig passen.

Zum Spiel:

Beiden Mannschaften war die Ausgangslage natürlich deutlich bewusst. Dementsprechend schenkte man sich auf beiden Seiten nichts; es ging hart, aber nicht unfair zur Sache (ESV 6, TSV 5 Zeitstrafen, Handball halt). Positiv: Das Schiedsrichterteam aus Oberviechtach / Neunburg zog seine Linie durch und machte keine groben Fehler.

Beide Teams legten ohne Abtastphase sofort los; nach 33 Sekunden gab es die erste Gelbe Karte für den ESV, nach 48 Sekunden den ersten 7-Meter (den Philipp übrigens –plus Nachwurf- glänzend parierte). In der vierten Minute gab es die letzte Karte für den ESV, in der elften Minute waren auch bei Friedberg alle Gelben Karten verteilt. Unsere Jungs steckten den kurzfristigen Ausfall von Kris zunächst problemlos weg und erarbeiteten sich eine 3-Tore-Führung (5:2). Dann allerdings riss der Faden: Ungenaue Kreisanspiele und Fehlwürfe nutzte der Gegner seinerseits aus, um den Anschluss wiederherzustellen und sich sogar bis auf drei Tore abzusetzen (7:10, 9:12). Mehr als der Anschlusstreffer war für die Eisenbahner bis zum Pausenpfiff nicht drin, aber man war zumindest wieder auf Tuchfühlung.

Auch im zweiten Durchgang ließ die Intensität bei keinem der beiden Kontrahenten nach (12:12, 13:13). Allerdings erkämpfte sich der ESV langsam Vorteile. Der bereits im ersten Durchgang sehr griffige Abwehrverband konnte sich in Verbindung mit dem Torwart weiter steigern (Sonderlob an Nico, Dominik und Jonathan!) und auch der Angriff legte noch zu.

Besonders die Rückraumachse Lukas H., Jojo und Lukas L. zeigte sich sehr beweglich, aber auch Flo warf sehr effektiv (100 %-ige Wurfausbeute). Ein 4:0-Lauf von 19:17 auf 23:17 brachte die Vorentscheidung. Mehr als Ergebniskosmetik war für die Friedberger, die nie aufsteckten, nicht drin (23:19, 25:21). Endstand: 27:22

Fazit: Jungs, ihr wart Bombe!

Spielverlauf:

5:2; 6:7; 7:10; 9:12; 11:12 – 13:13; 15:13; 19:17; 23:17; 25:20; 27:20

Strafminuten: 12 – 10; 7m: 1/1 – 4/6

Tore ESV: Simbeck (8), Mertens (5), Lengsfeld (5/1), Herzberg (4), DiMatteo (1), Ramalingam (1), Baumhardt (1), Zulawski (1), Erhardt (1), Dobmeier Tor: Stahl, Beer, Fink

Euer Lutz

Upcoming

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