Der ESV 1927 Regensburg  vor der Drittliga-Saison 2018/2019

Trainergespann bleibt an Bord und freut sich über Neuzugänge

Die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg beendeten die Saison 2017/2018 auf dem achten Tabellenplatz der Süd-Staffel und hatten dabei frühzeitig den Klassenerhalt im Zwölferfeld geschafft. Das neue Trainergespann Stefan von Frankenberg/Ingo Gömmel hatte für frischen Wind gesorgt. Nach einer starken Hinrunde, in der die „Eisenbahnerinnen“ phasenweise sogar auf dem ersten Platz standen, musste Regensburg im Saisonverlauf einigen Verletzungen und der Auswärtsschwäche Tribut zollen.

Dazu konnten in der Rückrunde die Heimspiele nicht an der Sporthalle an der Dechbettener Brücke ausgetragen werden und das Team musste sich in nahezu jedes Mal an eine neue Spielstätte gewöhnen. Den trotz dieser Faktoren souverän erreichten Ligaverbleib nach der Zittersaison im Vorjahr werteten die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Dieter Müller dennoch als Erfolg und freuten sich über die Zusage des Trainerduos für eine weitere Saison.

Für die neue Runde steht ein personeller Umbruch an, der größer ausfällt als erwartet und erhofft. Sophia Rektorschik fällt nach einer abseits des Handballfeldes zugezogenen schweren Knieverletzung noch Monate aus, Lavinia Albescu und Linda Baumgardten haben sich aus Zeitgründen in ESV-Reserve (Landesliga) verabschiedet, Mariella Bertuccini wechselte zum Bayernligisten SG Mintraching/Neutraubling und Torhüterin Franziska Ruzicka nimmt sich eine Handballpause. Zu Beginn der Vorbereitung traf die Trainer dann noch der überraschende Rückzug von Laura Brockschmidt und Julia Drachsler hart, die aus Studiumsgründen den hohen Pendelaufwand aus Mittelfranken zu Training und Spiel nicht mehr betreiben können.

Zu den Stammkräften – Juniorinnennationalspielerin Franziska Peter, Spielmacherin Natascha Weber, den Linkshänderinnen Mirela Negrutiu-Chirila und Andrea Vlachova, Allrounderin Anna Fuhrmann, Torhüterin Chiara Zellner und Kreisläuferin Doro Mooser stoßen nun die ersten beiden Neuzugänge dazu: Kreisläuferin Sara Mustafic und Torhüterin  Kristyna Vidrsperkova.

Mit drei weiteren befinden sich die Verantwortlichen kurz vor der Einigung oder in sehr guten Gesprächen. Dazu ergänzen auch talentierte Eigengewächse wie Alina Malende, Pia Klenk und Sara Ohsam den Kader. Die Frühform der Regensburgerinnen stimmt: Beim 41. Erna-Feinauer-Gedächtnisturnier im schwäbischen Echterdingen am vergangenen Wochenende agierte das neu formierte Team vor allem angesichts des Zeitpunkts der Vorbereitung sehr überzeugend und sicherte sich mit einem 14:8 über den TSV Haunstetten den dritten Platz. Trainer Stefan von Frankenberg blickte erwartungsvoll voraus: „Mit dem ein oder anderen weiteren Neuzugang können wir unsere Ziele erreichen und sind für jeden Gegner sehr unangenehm zu spielen. Wir wollen den Tempohandball noch weiter forcieren.“

Sponsor Schneider Electric verlängert Engagement

Positives gab es bei der Pressekonferenz am Dienstagabend bei Sponsor Schneider Electric auch abseits des Handballfeldes zu vermelden: Thierry Tricot, Senior Vice President bei Schneider Electric und Vorsitzender des ESV-Fördervereins, verkündete die längerfristige Verlängerung des Engagements des Traditionsunternehmens und langjährigem ESV-Sponsor: „Unser Slogan ,Life is on‘ und unsere Unternehmenswerte passen hervorragend zum Handball“, sagte Tricot. Abteilungsleiter Dieter Müller dankte für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Ohne Schneider Electric wäre Handball auf diesem Niveau in Regensburg nicht möglich.“

Neuzugänge ESV 1927 Regensburg:

Sara Mustafic, Kreisläuferin:

Mit Mariella Bertuccini (Wechsel zum Bayernligisten SG Mintraching/Neutraubling) und überraschend auch Julia Drachsler (Studium) fehlen die Spielerinnen, die vergangene Saison die Kreisläuferposition bekleidet hatten. Auf der Suche nach einer Kreisläuferin wurde das Trainergespann von Frankenberg/Gömmel in Mittelfranken fündig. Vom Bayernligisten MTV Stadeln kommt Sara Mustafic zum ESV 1927. Die 18-Jährige gehörte zu den stärksten Kreisspielerinnen in der Bayernliga in der abgelaufenen Saison und absolviert ab Herbst ihre Ausbildung in Regensburg.

Ihre handballerische Ausbildung begann im Alter von sechs Jahren bei der TS Coburg. Die aus einer Handballerfamilie stammende Mustafic spielte dort in allen Altersklassen und schaffte den Sprung in die Bayernauswahl und den erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft. Mit einem Doppelspielrecht war Sara Mustafic bereits in der 3. Liga bei HaSpo Bayreuth aktiv. „Der Schritt nach Regensburg wird mich in meiner Entwicklung voranbringen. Dort finde ich gute Trainer und eine gute Mannschaft vor“, freut sich Mustafic auf ihre neue berufliche und sportliche Heimat. „Ich möchte gerne noch torgefährlicher werden und mich sportlich, körperlich und spielerisch weiterentwickeln.“

Kristyna Vidrsperkova, Torhüterin:

Auch auf der Torhüterinnenposition bestand Handlungsbedarf, da sich Franziska Ruzicka eine Handballauszeit nimmt. Kristyna Vidrsperkova wechselt vom HC Pilsen in die Domstadt und wird das neue Torhüterinnentrio mit Chiara Zellner und Andrea Poschenrieder bilden. Die 26-jährige Keeperin verkörpert einen ganz anderen Torhüterstil und ist daher eine ideale Ergänzung zu den beiden ESV-Eigengewächsen.

Vidrsperkova wird mit Linkshänderin Andrea Vlachova, die in die dritte Saison bei den „Eisenbahnerinnen“ geht, eine  Fahrgemeinschaft aus Pilsen bilden. Vidrsperkova spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Handball und war zuletzt acht Jahre für den HC Pilsen am Ball, mit dem sie zweimal den Meistertitel gewinnen konnte. Seit ihrem Uniabschluss 2016 arbeitet Kristyna Vidrsperkova, die privat sehr gerne reist, als Lebensmittelinspekteurin. „Ich freue mich über die Chance, beim ESV 1927 Regensburg zu spielen. Es ist für mich eine tolle, neue Erfahrung. Die nächste Saison möchte ich dem Team vielen Siegen verhelfen und dazu würde ich noch gerne Deutsch lernen.“

 

 

Bericht aus der Rundschau

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