Dampflokbesatzung holt Sieg gegen Erlangen Bruck

Spielbericht ESV 1927 Regensburg : TV 61 Erlangen Bruck II 22:21 (9:11)

Die bittere Niederlage in Herzogenaurach war am Montag immer noch in den Köpfen von Spielern und Trainer. Man wusste nicht so Recht, wie man diese Punkte noch verlieren konnte. Allerdings war die Motivation sich die verlorenen Punkte vom Ligaprimus Erlangen Bruck zurückzuholen umso größer. Dadurch wurde unter der Woche vor allem intensiv an der Konzentration gearbeitet, damit man gegen die kleinen Brooklyn Boys die Punkte im heimischen Bunker behält.

Kainz voll im Training

Die Eisenbahner standen mit allen verfügbaren Heizern bereit sich dem besten Angriff der Liga entgegenzustellen. Lediglich Lokführer Kainz und Jungschaffner Zink fehlten. Kainz vertritt den ESV derzeit auf einer internationalen Miniatureisenbahnausstellung in Kolumbien, Zink gönnte sich ein Wochenende an Mamas Rockzipfel.

Mit höchster Konzentration ging man in die Partie und konnte durch eine gute Abwehraktion und anschließender zweiten Welle erstmals in Führung gehen. So leicht sollte es das restliche Spiel nicht mehr werden. Denn in der Folge zeigte sich, dass es an diesem Tag wohl ein torarmes Duell werden würde. Beide Deckungsverbände standen gut und auch die Torhüter hatten sich schnell auf die Werfer des gegnerischen Teams eingestellt, sodass es über die Spielstände 4:4 und 6:8 mit einem 9:11 in die Pause ging.

In der Halbzeit war vor allem der Angriff ein Thema. Die Konsequenz fehlte in manchen Situationen, wodurch die Abwehr der Gäste nicht genug gefordert wurde und sich kaum Lücken für Rückraum und Kreis ergaben. Dennoch war mit einer weiteren konstanten Abwehrleistung an diesem Tag einiges möglich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sich die Gäste zum einzigen Mal in der Begegnung mit drei Toren absetzen. Doch dieser Rückstand wurde bis zur 45. Minute in ein 17:15 für die Eisenbahner umgemünzt. Ausschlaggebend war wieder eine sehr engagierte und konzentrierte Abwehr, die im Zusammenspiel mit dem Keeper den Erlanger Angriff wieder und wieder stoppen konnte.

Es sollte bis zum Ende ein enges Spiel bleiben, bei dem die Gäste in der 56. Minute noch einmal zum 19:19 ausgleichen konnten. Anschließend schaffte es die Dampflokbesatzung in Unterzahl einen drei Tore Vorsprung herauszuwerfen. Dieses Polster ließ man sich in den letzten 40 Sekunden nicht mehr nehmen und konnte am Ende einen verdienten und spannenden 22:21 Erfolg feiern. Für eventuelle Schadensersatzforderungen an Herzschrittmachern oder ähnlichem Equipment bitten wir sich an die Deutsche Bahn AG zu wenden.

Endlich wieder eine Leistung bei der man sieht, dass die harte Trainingsarbeit lohnt und die Mannschaft in der Lage ist mit den stärksten Gegnern der Liga zu konkurrieren. Dies ist nur möglich solange die Konzentration hochgehalten wird und man sich auf die spielerische Linie fokussiert.

Das nächste Spiel im heimischen Lokschuppen findet schon kommenden Samstag statt, um 19:00 Uhr dürfen wir wieder Gäste aus Erlagen begrüßen. Die HSG Erlagen/Niederlindach, derzeit zwei Zähler hinter dem ESV, wird an der Dechbettener Brücke vorstellig. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Es spielten: Müller R., Neveling (beide TW), Fuchs (10/3), Müller S. (3), Groß, Ehlis, Reber (je 2), Moritz, Meier K., Vater (je 1), Meier L. Reitinger, Bayer

Translate »
%d Bloggern gefällt das: