Damen II fertigen SG ab

ESV 1927 Regensburg II entscheidet das Derby gegen den Sportclub mit 22:14 (12:9) für sich

Neben der Langzeitverletzten Alina Malende (Schulter) mussten auch noch Andrea Poschenrieder (Anriss des Syndesmosebandes) und Eva Dendl (Handgelenksverletzung) kurzfristig verletzungsbedingt absagen. Dafür biss Nina Peter, die sich in der letzten Partie gegen den TSV Lichtenau eine Ellenbogenverletzung im Wurfarm zugezogen hatte auf die Zähne. Trotz dieses Handicaps fanden die Eisenbahnerinnen relativ schnell zu ihrem Spiel.

Angetrieben von Kerstin Wyrwoll auf der Rückraummitte Position erspielten sich die Gastgeberinnen gleich eine ganze Reihe guter Möglichkeiten, die leider nicht alle in letzter Konsequenz genutzt werden konnten. Trotz dieser vermeidlichen Schwäche im Abschluss konnten sich die Hausherrinnen aufgrund einer wieder sehr guten und aggressiven Abwehrleistung bis Mitte der 1. Halbzeit auf 7:3 absetzen, was Gästetrainer Benjamin Heiligtag dazu bewog sein Team-Timeout in Anspruch zu nehmen.

Und diese Auszeit zeigte sofort Wirkung. Die ESV’lerinnen verloren in der Folge komplett den Faden und der Sportclub konnte in der 25. Spielminute zum 8:8 ausgleichen. Doch in den verbleibenden fünf Minuten besann sich die Truppe von Trainer Paul Sommerer wieder eines besseren. In der Abwehr wurde weiterhin beherzt zugepackt und im Angriff lief der Ball endlich wieder flüssiger durch die eigenen Reihen. So erspielten sich die Gastgeberinnen bis zum Halbzeitpfiff wieder einen drei Tore Vorsprung (Halbzeitstand: 12:9).

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gästen zunächst den Vorsprung des ESV nicht weiter anwachsen zu lassen. Doch zwischen der 34. und 45. Spielminute konnten sich die Eisenbahnerinnen Dank eines 5:0 Lauf vorentscheidend absetzen und die Zeichen endgültig auf Sieg stellen.

Dieser komfortable Vorsprung gab dem ESV Coach die Möglichkeit, auch den Spielerinnen Einsatzzeit zu geben, die bis dahin noch nicht oder nur kurze Einsatzzeiten bekommen hatten und sie dankten es ihm mit viel Engagement, Einsatzwillen und einigen schönen Toren. Die verbleibende Spielzeit verwalteten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung geschickt, so dass am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 22:14 Erfolg auf der Anzeigetafel der altehrwürdigen ESV-Halle zu lesen war.

Fazit:

Den Grundstein für unseren Erfolg haben wir heute wieder einmal in der Abwehr gelegt. Das Abwehrzentrum hat heute, in welcher Besetzung wir auch gespielt haben, einen sehr guten Job gemacht. Dies trifft natürlich auch auf unsere Torhüterin Alina Hecht zu. Sie hat wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht und etliche Chancen des Sportclubs zunichte gemacht. Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass es uns immer besser gelingt unsere Kreisläuferin ins Spiel einzubinden.

Dies ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass wir auf den beiden Halbpositionen Spielerinnen, wie Mogli, Katja und Jule haben von denen ständig Gefahr ausgeht. Dies hat zur Folge, dass die Abwehr teilweise sehr weit aus dem Deckungsverbund heraustreten muss, um unseren Rückraum am Torwurf zu hindern. Dadurch entstehen zwangsläufig Lücken im Deckungsverbund, welche Maxi heute sprichwörtlich „Maxi-mal“ genutzt hat.

Im letzten Spiel des Jahres treffen wir am kommenden Samstag auswärts auf einen alten Bekannten aus der Bayernligazeit, den TSV Winkelhaid. Die Spiele gegen die Mittelfränkinnen waren stets hart umkämpft. Winkelhaid hat bis dato zuhause nur gegen die HSG Mainfranken einen Punkt abgeben müssen. Wir hingegen haben auswärts leider noch nicht das gezeigt, was die Mannschaft im Stande ist zu leisten.  Ich hoffe wir können unsere Abwehrleistung von diesem Wochenende in Winkelhaid wiederholen, dann sollte es durchaus möglich sein, den ein oder anderen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

 

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht (Tor), Nina Peter (1), Kerstin Wyrwoll (2), Julia Eisenhuth (1), Julia Sommerer (8/5), Katja Goldbach (1), Conny Tillack (1), Patricia Tillack (2), Lea Kunz, Maxi Elze (1), Barbara Hagl, Stefanie Wörl und Jasmin (Mogli) Ellwanger (5)

 

ESV 27 Regensbg. II vs. Post SV Nbg

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