Damen II erkämpfen Sieg

Hart erkämpfter 19:16 (8:9) Erfolg der Damen 2 gegen die SG Kunstadt-Weidhausen

Trotz eines guten Starts und einer zwei Tore Führung im Rücken gelang es den Gastgeberinnen nicht Ruhe in ihr Spiel zu bekommen. Ganz im Gegenteil immer wieder ließen sich die ESV’lerinnen in dieser Phase von den langatmigen Angriffen der Gäste quasi einschläfern, um dann schlussendlich doch ein weiteres Gegentor zu kassieren. Dabei nutzen die Gäste die Unkonzentriertheiten und Abstimmungsschwierigkeiten im Regensburger Deckungsverbund und kamen über den Kreis oder mit Schlagwürfen aus dem Rückraum zum einfachen Toren.

Die eigenen Angriffe wurden in dieser Phase des Öfteren etwas zu überhastet abgeschlossen, sodass aus der zwei Tore Führung zur 20. Spielminute ein zwei Tore Rückstand resultierte. Doch in der Folge fingen sich die Donaustädterinnen in Persona Kerstin Wyrwoll (4 Treffer in Halbzeit Eins) wieder und konnten in der 24. Spielminute in der torarmen Begegnung auf 7:7 ausgleichen.

Das Kunstadt-Weidhausen trotzdem mit einer 9:8 Führung in die Pause gehen konnte, lag zum einen an den Unzulänglichkeiten im Regensburger Spiel, zum anderen aber auch an den kuriosen Entscheidungen der Unparteiischen. Dabei wurden den Gastgeberinnen teilweise schön herausgespielte Aktion, die zum Torerfolg geführt hatten, grundlos abgepfiffen, sowie technische Fehler der Gäste großzügig übersehen.

In der Halbzeitpause versuchten das Trainerduo Croitoru/Sommerer ihr Team neu auszurichten und auf die zweite Halbzeit einzustellen. Dabei wurde speziell die Abwehr und der zu fehlerhafte Spielaufbau thematisiert. Nach der Pause zeigten sich die Eisenbahnerinnen von einer anderen Seite. Jetzt wesentlich kompakter in der Abwehr stehend, gelang es die Gäste mit schnellem Spiel aus der Abwehr heraus immer öfter vor Probleme zu stellen.

In nur einer Spielminute schnürte Julia Sommerer einen Dreierpack und brachte die Regensburgerinnen mit 12:10 in Front. Und diese Führung gab die Heimsieben bis zum Ende der Begegnung auch nicht mehr aus der Hand. Nun endlich ließen die Gastgeberinnen den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen zirkulieren und kamen dank sehenswerter Kombinationen und einstudierter Spielabläufe in aussichtsreiche Wurfposition. Nur die beiden Schiedsrichter hatten anscheinend etwas dagegen, dass die Gastgeberinnen, ihrer Meinung nach wohl zu früh, das Spiel hätten frühzeitig für sich entscheiden können.

So verweigerten sie mindestens sechs weiteren Treffern der Gastgeberinnen ihre Anerkennung. Teils völlig frei tauchten dabei die Domstädterinnen vor dem Gehäuse der SG auf und wurden dennoch zurückgepfiffen, aus welchen Gründen auch immer. So blieb die Partie trotz der jetzt deutlichen Überlegenheit des ESV fast bis zum Ende spannend.

Doch die Butter vom Brot nehmen lassen wollten sich die ESV Damen dann doch nicht. In den verbleibenden Minuten drückten dann Andrea Poschenrieder im Tor, durch zwei gehaltene 7m-Strafwürfe und Patty Tillack auf der rechten Außenbahn dem Spiel des ESV ihren Stempel auf. Vier wunderschöne Tore in nur 15 Minuten waren für wahr eine tolle Ausbeute. Schlussendlich endete die Partie mit einem hochverdienten 19:16 Erfolg für die Damen des ESV 1927 Regensburg.

 Fazit:

Wir haben uns heute wieder den ein oder anderen technischen Fehler zu viel im Spielaufbau geleistet, die du dir in der Landesliga einfach nicht leisten darst. So machen wir uns das Leben nur unnötig selbst schwer.  Es war sicherlich kein gutes Spiel von uns. Dennoch haben wir den Ball phasenweise sehr gut laufen lassen und das Auge für die freie Mitspielerin gehabt und dadurch auch sehenswerte Treffer erzielt. Wir haben noch nicht die Konstanz, um dem Spiel über 60 Minuten unseren Stempel aufzudrücken.

Das dies so ist, ist der zum Teil suboptimal verlaufenen Vorbereitung, aber auch der ständig wechselnden Aufstellung der Mannschaft geschuldet. Trotzdem haben wir die Partie völlig verdient zu unseren Gunsten entschieden und haben uns trotz der teilweise haarsträubenden Entscheidungen der beiden Unparteiischen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Kommendes Wochenende spielen wir auswärts gegen die Bayernliga-Reserve des HSV Bergtheim.

Da müssen wir von Anfang an wesentlich konzentrierter zu Werke gehen und können uns solche Leichtsinnsfehler im Spielaufbau nicht leisten. Vielleicht gelingt es uns ja den ein oder anderen Punkt mit nach Hause nehmen, hängt sicherlich auch davon ab, ob sie mit Spielerinnen der Damen 1 ihren Kader auffüllen oder nicht.

Aufstellung mit Toren:

Alina Hecht und Andrea Poschenrieder (beide Tor), Nina Peter, Kerstin Wyrwoll (4), Julia Sommerer (7/3), Katja Goldbach, Sara Ohsam (1), Patricia Tillack (4), Emma Schürzinger (2), Sophia Vehlow, Pia Klenk (1), Barbara Hagl und Stefanie Wörl

 

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